Donnerstag, 4. August 2016

August

GD

Beim diesmaligen Kalendergedicht meines Vaters bin ich etwas ins Grübeln gekommen: Im zweiten Vers geht es um ein Steckenpferd, das ich dem Rest nicht vollständig zuordnen kann. Wahrscheinlich hat mein Vater »Steckenpferd« im Sinne von »Hobby« gemeint; diese Redewendung benutzt heute zwar kaum noch jemand, aber zu seiner Zeit war »Das ist sein Steckenpferd« anstelle von »Das ist sein Hobby« bzw. »Dafür hat er eine Leidenschaft« durchaus noch geläufig.

Wie dem auch sei: Hier kommt das Gedicht. :-)


Inhalt






August - Erntet

Getreideernte

Mancher, der auf dieser Erd,
irgendwo beim Steckenpferd,
läßt sich in diesen Wochen
kräftig von der Sonne kochen.
Hier, auf der Felder Weite,
liegt Stroh, getrennt vom Fruchtgetreide,
gepreßt zu Rädern oder Ballen,
wie es beim Dreschen angefallen.
Körner gibts noch für die Mäuse,
Ähren auch für Trockensträuße.

Nikolaus S.


Wie bereits im Juli ein Foto des Brombeerstrauchs
in unserer Einfahrt, diesmal mit
reifenden und teils schon reifen Beeren.

Kommentare:

  1. Huhu. <3

    Deine Interpretation von Steckenpferd macht Sinn, denke ich. :)

    Das Bild passt gut und generell erkenne ich in dem Gedicht den August wieder. :) Die Ballen sehe ich nämlich immer auf dem Weg von der Arbeit heim. ^^ Und überhaupt stimmt das Feeling, auch wenn die Sonne zumindest hier bisher dieses Jahr im August eher schüchtern ist. *g* Meine Mäuse kriegen auch immer ihre Körner. *gg*

    Dankeschön für das schöne Gedicht. :) Mir gefällt diese Alltagsnähe wirklich sehr. :)

    Liebe Grüße. <3
    Jade

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    1. Hallo. <3

      Ich glaube auch; etwas anderes fällt mir nicht ein. :-)

      Mein Vater war auch insgesamt ein sehr bodenständiger Mensch, diese realitätsnahe Poesie passt wirklich gut zu ihm. :-)

      Liebe Grüße zurück! <3

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