Dienstag, 12. Juli 2016

Kapitel 4 plus Bonus

AD

Und hier kommt das vierte »Löwenherzen 2580«-Kapitel. Georg hat an manchen Stellen sehr, sehr gelacht, als ich es ihm vorlas; wir haben insgesamt zwei vollständige Korrekturdurchgänge hinter uns und ich musste noch relativ viel anpassen – jetzt aber sind wir zufrieden.

Oh, und: Dieser Post ist mit dem Ende des Kapitels noch nicht vollständig zu Ende. Ganz unten habe ich eine winzige Aktion zur Geschichte versteckt. Um daran teilzunehmen, sollte man sich noch ein klein wenig an Kapitel 1 erinnern. :)


– 4 –

2142 | Die Erde | Deutschland | Berlin


Als ich ihn zum ersten Mal sah, hielt ich ihn für einen Erdenmenschen. Er stand mit dem Rücken zu mir und blickte aus dem Fenster des Zimmers IV-B, das wir uns fortan mit zwei weiteren angehenden Elitekräften des USEK teilen sollten. Universales Sondereinsatzkommando. Es erschien mir nach wie vor surreal, dass ich zu den zehn Prozent der über dreihundert Bewerber gehörte, die für diese neuartige Ausbildung zugelassen worden waren.
Er hatte diese Kringel im Haar, diese Locken, die mich in meiner Kindheit so unendlich fasziniert hatten. Allerdings war sein Haar schwarz, was ich spontan ein wenig bedauerte. Rote oder gar blonde Locken fand ich interessanter.
»Hallo, ich bin Quen'iv An't-Rin«, sagte ich und betete zu Svai'kh oder wem auch immer, dass meine Deutschkenntnisse mich nicht im Stich lassen würden. Englisch beherrschte ich besser, doch die USEK-Ausbildungszentren waren nun mal in Berlin und Stockholm stationiert, und ich wollte mich anpassen. Solange die Quellenforschung keine bahnbrechenden Erfolge vorzuweisen hatte, konnte ich von Glück reden, dass ich nicht in Schweden gelandet war.
Langsam drehte er sich um, zögerlich beinahe. Und so sehr es mich noch im selben Moment beschämte: Ich starrte ihn an, als wäre er ein rosafarbener Schrumpfkopfwal.
»Hallo, Quen'iv«, antwortete er leise. Seine Stimme klang unfassbar jung, und genau so sah er aus. Ein Hybrid. Ein Hybrid mit dem fliederstichigen Hautton, der alle Vertreter dieser seltenen Menschengruppe einte, und schwarzen Locken. Dieser Junge konnte unmöglich volljährig sein. Andererseits: Er war hier, hatte einen großen Koffer dabei, und eines der Betten hatte er auch schon bezogen. Es waren zwei Stockbetten, und er hatte sich die Matratze links oben ausgesucht. Siebzehn musste er also mindestens sein. Seine Unterlippe bebte leicht, als er zu mir aufsah.
»Tut mir leid«, sagte ich hastig. »Dass ich dich so angestarrt habe. Ich habe noch nie einen Hybriden gesehen. Nicht persönlich, meine ich.«
Jetzt zuckten seine Mundwinkel nach oben, und für einen Augenblick kam er mir merkwürdig bekannt vor. Als wären wir uns in einem weit entfernten Irgendwann schon einmal über den Weg gelaufen. Doch das war unmöglich. Ich kannte wirklich keinen Hybriden persönlich, keinen einzigen. »Ich heiße Marian Kast«, sagte er. »Und abgesehen von meiner Hautfarbe bin ich kein besonders spannender Mensch.«
Ich musste schmunzeln. »Warten wir’s ab.«
Er lächelte mich an, schüchtern, und schob sich die schmalen Hände in die Taschen seiner verblichenen Jeans. Er wirkte deplatziert in diesem Zentrum. Wenn das Kerlchen einen Meter fünfundsiebzig maß, war das viel. Seine klassisch himmelblauen Augen blickten hoffnungslos verloren drein. Kein Small-Talk-Held, so viel stand fest. Wie auch immer er das Auswahlverfahren überstanden hatte: Ich gab Marian Kast keine zwei Wochen beim USEK.

Wenig später stieß ein junger Mann namens Pascal von Liebig zu uns, dessen Äußeres Marian und mich gleichermaßen beeindruckte: kurzes tiefbraunes Haar, bernsteinfarbene Augen, zart gebräunte Haut und ein Körper, der muskulös war, ohne bullig zu wirken, wie es bei so vielen anderen durchtrainierten Erdenmenschen der Fall war.
Anders als ich begegnete er Marian ohne jede Befremdung, und ich ärgerte mich insgeheim über den verpatzten ersten Eindruck. Dass ich Marian nicht zutraute, die USEK-Ausbildung zu bewältigen, war noch lange kein Grund, rassistisch zu wirken.
»Wie alt seid ihr?«, fragte Pascal munter, während er sein Gepäck mit akkuraten Handgriffen in einem der vier Schränke verstaute.
»Siebzehn«, antworteten Marian und ich fast gleichzeitig.
Pascal lachte. »Also bin ich der Opa hier, ich bin achtzehn.« Dann wurde er ernst: »Ich sag’s euch lieber gleich, nicht dass ihr es hintenrum erfahrt: Mein Onkel leitet den Laden hier. Felipe García Álvarez. Er ist der Bruder meiner Mutter und ein ziemliches Ekel. Er wird mich nicht bevorzugen, da bin ich mir sicher, aber er hält sich und unsere Familie allgemein für was Besseres. Falls er euch mit dämlichen Sprüchen in die Richtung kommt – ich seh das nicht wie er. Das nur zur Klarstellung.«
Marians Mundwinkel zuckten wieder. »Okay.«
Ich nickte Pascal zu. »Gut, dass du das direkt ansprichst. Ich hoffe, dein Onkel ist kein Rassist.«
»Das nicht, nein. Er ist bloß arrogant ohne Ende.«
»Kriege ich vielleicht Pluspunkte bei ihm, weil ich ganz ohne Quelle Spanisch kann?«, fragte Marian.
Pascal grinste ihn an. »Eher nicht. Sprachen-Fan?«
Marian schüttelte den Kopf. »Eher nicht«, wiederholte er Pascals Worte. »Nur meine Eltern, das ging irgendwie automatisch. Aber mehr als Deutsch, Englisch, Spanisch und S'allen-Ai kann ich nicht.«
Ich pfiff anerkennend durch die Zähne. »Das sind mehr Sprachen, als ich je beherrschen werde.«
»Mein Englisch ist aber ziemlich scheiße«, antwortete Marian und wandte seinen Lockenkopf zur Tür, die im selben Augenblick stürmisch aufgerissen wurde.
Ein Mann mit kurzem rotblondem Haar und leuchtend grünen Augen betrat das Zimmer, ein Stück älter als wir anderen und gebaut wie ein Schrank. »Morgen«, sagte er mit tiefer, rauer Erdenmenschenstimme, die attraktiv auf mich hätte wirken können, hätte er nicht im nächsten Moment angewidert das Gesicht verzogen. »Was wird das denn hier?«, fragte er mit Blick auf Marian und stellte seine beiden Koffer ab. »Bist du die Putzfrau?«
Verschreckt erwiderte Marian seinen Blick. »Was?«
»Hast mich schon verstanden«, sagte der Hüne.
»Ich fange heute meine Ausbildung beim USEK an.« Marians Stimme klang so verloren, wie er aussah. »Ich habe 795 von den 800 Punkten im Auswahlverfahren erreicht. Ich wollte das hier unbedingt, und ich bin garantiert nicht hergekommen, um zu putzen. Obwohl ich das Zimmer natürlich auch putzen werde, klar, aber das müssen wir alle.«
Was?! Ich verschluckte mich beinahe an meinem eigenen Speichel. Ich hatte nur 772 Punkte geschafft.
»Whoa«, sagte Pascal. »Krasse Kacke, die Punktzahl. Also halt mal besser die Klappe«, wandte er sich an den Rotblonden. »Rassismus ist hier nicht drin.«
»Definitiv nicht«, pflichtete ich ihm bei.
»Ich hab kein Problem mit den Blauen an sich«, meinte der Rotblonde und deutete mit seinem kantigen Kinn in meine Richtung, ohne im eigentlichen Sinne auf mich einzugehen. »Aber ganz ehrlich, man sollte die Arten nicht vermischen. Schaut euch den Zwerg doch an. Und jetzt stellt euch vor, wie irgendein Erdenkerl seinen Schwanz in das Loch von ’nem Blauen steckt. Ekelhaft. Sollen sie einander in den Arsch ficken, wenn sie’s nicht lassen können, aber die kranke Pseudofotzenscheiße darf nicht zum Standard werden. Nicht auf der Erde. Meine Meinung.«
»Nach der dich keiner gefragt hat«, murmelte Marian.
»Was sagst du, Missgeburt?«
Marian legte den Kopf in den Nacken, um dem Rotblonden in die Augen zu sehen. Er war eineinhalb Köpfe kleiner als dieser Typ. »Dass dich keiner nach deiner Meinung gefragt hat. Und ansonsten sage ich noch, dass wir es hier schwer haben werden, wenn du weiter solche Sachen von dir gibst.«
»Du verlogener Pisser«, sagte der Rotblonde. »795 Punkte? Du wirst hier schneller rausfliegen, als du deine kleine Pseudofotze für irgend ’nen Schwanz freimachen –«
Der Rest ging so rasch, dass Pascal und ich es mit bloßem Auge kaum realisierten. Fakt war, dass Marian diesem Typen einen dermaßen harten Tritt in den Bauch versetzte, dass er mit einem knackenden Geräusch gegen die Wand prallte. Er stürzte zu Boden, wo er röchelnd liegenblieb. Rotes Erdenmenschenblut tropfte von seinen Lippen auf die Kunststoffdielen, als er versuchte, sich aufzurichten.
»Vielleicht überzeugt dich das davon, dass wir auf dieser Ebene nicht weiterkommen«, sagte Marian halblaut. Noch immer wirkte er merkwürdig verloren.
»Nein«, stieß Pascal hervor. »Nein, Marian, so geht das nicht, das ist richtig scheiße. Mein Onkel – körperliche Gewalt am ersten Tag – du bist voll am Arsch, egal, was das Schwein da zuvor gesagt hat.«
Marians Augen weiteten sich panisch. »Aber …«
Ich konnte das Klicken in meinem Kopf geradezu hören. »Stopp«, sagte ich. »Stopp, Leute. Marian? Mach die Augen zu. Schnell.« Ich hob meine rechte Faust.
Wenn möglich, wurden Marians Augen jetzt noch größer, ehe er zu begreifen schien. »Okay«, kam es heiser über seine Lippen, er gehorchte, und ich –
»Moment!«, rief Marian und riss die Augen wieder auf.
»Was?«
»Links. Der Typ ist Linkshänder, glaub ich. Er hat seinen größeren Koffer zumindest mit der linken Hand getragen.«
»Okay.« Ich nickte, ließ die rechte Hand sinken und ballte stattdessen die linke zur Faust.
»Lass mich das machen«, warf Pascal ein. »Ich bin auch Linkshänder, das kommt realistischer.«
»In Ordnung«, sagte ich. »Beeil dich, bevor der Scheißhaufen da sich verdrückt.«
Besagter Scheißhaufen war im Begriff, sich an die Wand gestützt endgültig aufzurappeln, und stieß eine ausführliche Beleidigung in meine Richtung hervor, die ich nicht vollständig verstand.
Pascal schlug zu. Auf Marians rechtes Auge. So fest, dass der Kleine taumelte, doch er fing sich rasch wieder.
»Felipe!«, röhrte Pascal wenige Sekunden später in seinen Handconnecter. »Ich bin noch keine halbe Stunde im Zentrum und muss mich schon über das erste Rassistenschwein beschweren. Zimmer IV-B, ich bin hier mit Marian Kast und Quen'iv An't-Rin. Ein Typ, der sich uns bisher nicht vorgestellt hat, kam vor ein paar Minuten dazu, hat Kast erst sexistisch beleidigt und ihm dann ohne Vorwarnung ins Gesicht geschlagen. Kast hat sich natürlich gewehrt, aber das war mehr so ’ne Art Reflex. An't-Rin und ich warten hier und geben das Ganze gern auch schriftlich zu Protokoll. Und wenn der andere Typ nicht fliegt, bezweifle ich schon jetzt, dass der Laden laufen wird.«

Felipe García Álvarez war optisch eine etwa vierzigjährige Version seines attraktiven Neffen. Im Gegensatz zu dessen vollem Bariton besaß er jedoch eine gepresst klingende Altmännerstimme, die es mir schwer machte, mir das Kichern zu verkneifen.
Er glaubte uns nicht. Selbstredend sagte er nichts dergleichen, denn wie angekündigt bestätigten Pascal und ich unsere nur halbwahre Version der Geschehnisse schriftlich, und auch Marian hielt sich präzise an Pascals eilig erdachte Vorgaben. Sein rechtes Auge war inzwischen zugeschwollen und tiefblau, und er beschrieb Scheißhaufens Angriff auf ihn mit zitternden Lippen und feuchtem linkem Auge. Kein Schauspiel, befand ich. Der Junge war am Ende. Dennoch hielt Scheißhaufen, der in Wahrheit Tom Oberstedt hieß und zum Glück nicht ernstlich verletzt war, lautstark dagegen, und Álvarez war anzusehen, dass er den wahren Tathergang witterte. Das half allerdings weder ihm noch Scheißhaufen, und letzterer wurde verwarnt und sollte nun in einem anderen Gebäudetrakt untergebracht werden.
Als Álvarez mit Scheißhaufen im Gepäck abziehen wollte, schwang die Tür ein weiteres Mal auf, und herein stolperte ein neuer junger Mann von etwa siebzehn Jahren. Goldblondes Wellenhaar, blaugrüne Augen. Hochgewachsen und sehnig, aber keine Schrankattribute.
»Allerbesten Morgen, meine Herren«, begrüßte er die Runde fröhlich, ehe er Scheißhaufens aufgebissene Lippe und Marians geschwollenes Auge bemerkte. »Scheiße, was geht denn hier ab? Ähm, Folgendes: Will von euch reizenden Gestalten zufällig jemand das Zimmer mit mir tauschen? Ich biete einen atemberaubenden Blick auf die Berliner Skyline. Wenn sich einer freiwillig meldet, geht das klar.«
Marian strahlte den blonden Typen an, schien sich jedoch nicht zu trauen, ein Wort zu sagen.
»Sie schon wieder, Popowitsch«, schnarrte stattdessen Álvarez. »Meinetwegen ist das in Ordnung, hier findet gerade ein Umzug statt. Bleiben Sie und benehmen Sie sich.«
»Immer, Chef.« Der Blonde grinste ihn an. »Oh, und mein Name ist Viktor Berchtold, wie gesagt.«
Álvarez verdrehte die Augen. »Ich hab Sie im Blick, Löckchen«, wandte er sich dann schneidend an Marian, der ihm verwirrt und schwer schluckend zunickte. Schließlich wies er Scheißhaufen endgültig an, ihm zu folgen, und ließ uns vier für heute zurück. Offenbar hatte er ein Faible für dämliche Spitznamen, das ich durchaus mit ihm teilte – wenn es die Richtigen traf.
»Viktor«, sagte Marian jetzt nahezu andächtig und machte einen Schritt auf den Angesprochenen zu.
»Hab dir doch gesagt, dass das klappt«, meinte dieser leichthin.
»Woher kennt ihr euch? Du und Álvarez?«, hakte Marian nach, und das interessierte mich ebenfalls brennend.
Viktor lachte auf. »Du erinnerst dich an diesen riesigen lila Kaktus im Foyer?«
»Äh. Ja?«
»Ich hab ihn dagegengeschubst. Aus Versehen. Natürlich hab ich mich tausendmal bei ihm entschuldigt und ihm aufgeholfen und alles, aber das ändert nichts daran, dass er und der Kaktus zuvor erst mal umgefallen sind. Zusammen. Ein echtes Traumpaar.«
Das war zu viel: Pascal und ich brachen zeitgleich in lautes Gelächter aus.
»Mann, Viktor«, sagte Marian dagegen erschrocken. »Was, wenn der es jetzt auf dich abgesehen hat?«
»Mann, Marian«, gab Viktor zurück. »Ehrlich gesagt glaub ich, er mag mich. Dich eher nicht, so wie das grade aussah. Jetzt stell mich mal deinen neuen Freunden vor, und dann erzählt ihr mir, warum du aussiehst wie ein Pflaumenmustörtchen, das irgendwer in der Sonne vergessen hat. Kann man dich keine Minute unbeaufsichtigt lassen? Dagegen ist die Kaktus-Nummer ja wohl ein Witz.«
Wir lachten.
Wir stellten uns einander vor.
Wir lästerten ausgiebig über Scheißhaufen.
Wir lästerten ein bisschen über Álvarez.
Marian und ich nahmen die beiden oberen Betten, Viktor und Pascal die unteren. Es stellte sich heraus, dass Viktor der größte Chaot und Marian der größte Pedant im Universum war, während Pascals und meine Ordnungsliebe als durchschnittlich ausgeprägt bezeichnet werden konnte.
Viktor und Marian stammten aus einem Vorort von München und waren seit Jahren befreundet. Dass sie beide das Auswahlverfahren für die Elite-Ausbildung bei der Polizei überstanden hatten und jetzt im selben Zimmer wohnten, schien Marian kaum fassen zu können. Ich verstand ihn gut. Ich fasste es ja selbst noch nicht, hier zu sein. Pascals komplette Familie arbeitete bei den Ordnungshütern, eine andere Laufbahn war nie für ihn infrage gekommen. Meine Eltern dagegen gehörten dem Siedlungsstab von Ar'tinx-I'disk an und hatten nicht die geringsten Verbindungen in Richtung USEK. Marians und Viktors Eltern allerdings auch nicht. Es sah so aus, als wären wir an einem Ort gelandet, an dem man mit persönlicher Eignung und Leistung ernsthaft punkten konnte. Und es sah so aus, als hätte ich hier auf Anhieb drei Menschen gefunden, die zu Freunden werden konnten. Uns standen fünf stahlharte Jahre bevor. Zu viert, hoffte ich, würden sie vergehen wie im Flug.
Besonders Marian beobachtete ich aufmerksam. Ich hatte ihm Unrecht getan, wenn auch nur in Gedanken. Als ich ihn zum ersten Mal sah, hielt ich ihn für einen Erdenmenschen. In Wahrheit aber war er ein Hybrid, mit dem man sich besser nicht anlegte. Und ein Junge, der nicht vollständig zu begreifen schien, wozu er imstande war.


Es waren nur noch fünfzehn Zentimeter. Vorsichtig zog Marian seine Übungswaffe. Eine Lichtpunktpistole, so ungefährlich wie die winzigen Plastik-Faultiere, die er sich in der Mittagspause per Drohne hatte liefern lassen. Er hing kopfüber an dem fingerdicken Spezialseil vor der Glasfront des Übungsgebäudes. Eine Etage tiefer befand sich unsere Zielperson in Gestalt von Sascha Jahn, unserem Psychologie-Dozenten. Für die Dauer dieser Übung war er ein Geiselnehmer, der sich mit einer Geisel im 30. Stock verschanzt hatte.
Die Übung simulierte einen Extremfall: abgebrochener Kontakt zum Verhandlungsführer, verriegelte Zimmertür, keine Balkone oder andere Vorsprünge und daher keine Chance, aus dem Inneren des Gebäudes zuzugreifen.
»Mehr Seil«, forderte Marian über den Dienstconnecter, der wie bei uns allen in den Kragen seines Schutzanzugs eingearbeitet war. Viktor und Pascal überwachten die Seilwinde, die dem Befehl umgehend automatisch nachkam. Ich dagegen war zuständig für die Monitore, darum konnte ich Marian und die anderen parallel beobachten.
Wenige Meter über Marian waren Scheißhaufen und vier weitere Fassadenkletterer in Sitzgurten in Stellung gegangen, unter den wachsamen Augen Álvarez’, der garantiert schon an seiner nächsten Strafpredigt feilte.
Álvarez verabscheute all seine Schützlinge mit erstaunlicher Leidenschaft, seine besonderen Gemeinheiten hob er sich allerdings bevorzugt für Marian auf. Er hatte zwölf Jahre als Scharfschütze und Ausbilder beim deutschen Militär gearbeitet und bereitete uns früh auf Rettungseinsätze dieser Art vor.
Marian hatte nicht gelogen, was seine Punktzahl im Auswahlverfahren betraf. Er absolvierte die Trainingseinheiten mit einem derart kühlen Kopf, dass es Álvarez zu verstören schien, sogar in hundert Metern Höhe, kopfüber an einem Spezialseil hängend. Er war im persönlichen Umgang leicht zu verunsichern, aber nicht in Situationen im Rahmen unserer Ausbildung. Noch hantierten wir in solchen Einsätzen weder mit echten Waffen noch mit Sprengstoff, es ging allein um das physische und psychische Training, doch Álvarez’ immerwährendes Gezeter ging durchaus als reale Gefahr durch.
»Ich fasse es nicht, Löckchen«, schnarrte er prompt, nachdem Marian seinen diesmaligen Späher-Einsatz ohne ersichtliche Fehler hinter sich gebracht und die Zielperson via Lichtpunkt markiert hatte. »Was glauben Sie, was das hier ist? Urlaub? Zwergenwerfen? Schaukeln im Park? Beim nächsten Mal mehr Körperspannung, wenn ich bitten darf! Sie befinden sich derzeit noch in der polizeilichen Grundausbildung und außerdem in der Probezeit. Wenn Sie aufreizendes Gebaumel bevorzugen, weiß ich ein geeigneteres Einsatzfeld für Sie.« Er schnalzte anzüglich mit der Zunge.
Die Lehreinheit kicherte mit wenigen Ausnahmen wie eine Horde Schulkinder und Pascal verdrehte vor Fremdscham für seinen Onkel die Augen, doch Marian blieb gelassen. »Ich werde mir Mühe geben, Herr Álvarez«, sagte er aufrecht und blickte dem Ausbilder in die Augen. »Versprochen.«

Das USEK-Auswahlverfahren war an drei voneinander getrennten Tagen durchgeführt worden.
Los ging es mit einer ärztlichen Eignungsuntersuchung, die über die Vorgaben des Amtes für planetare Ordnung hinaus hohe Anforderungen an die körperliche Verfassung der Bewerber stellte. Beim physischen Eignungstest lag das Augenmerk auf sportlicher Leistungsfähigkeit wie Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Höhenfestigkeit.
Dann gab es einen nervtötenden wissenschaftlichen Eignungstest, der unter anderem die Flexibilität, das Teamverhalten, die Fähigkeit zur Aufgabenanalyse und -bearbeitung wie auch die Konfliktfähigkeit der potenziellen USEKler prüfte.
Zuletzt waren persönliche Gespräche an der Reihe, welche von einer Auswahlkommission durchgeführt wurden, die aus jeweils vier ranghohen Ordnungshütern beider Planeten bestand. Abgeklopft wurde da besonders die Einstellung zum kalkulierten Risiko.
Tja, und wenn Álvarez kein zusätzlicher personifizierter Risikofaktor war, wusste ich nicht weiter. Marian behandelte ihn wie eine tickende Bombe: konzentriert, behutsam und ohne jede offene Regung.
»Vielleicht wurde er als Kind mal von einem fleischfressenden Fliederbusch angegriffen und hat jetzt ein generelles Problem mit der Farbe«, sagte er an jenem Tag grinsend, als Viktor in der Umkleidekabine anfangen wollte, sich ausgiebig über Álvarez aufzuregen.
»Tss«, machte Viktor.
»Könnte doch sein.« Marian grinste noch immer. »Mann, jetzt guck nicht so. Weißt du, es ist doch so: Er kann mich nicht töten, sonst wird er gefeuert und kommt in den Knast. Und er kann mich auch nicht rauswerfen, wenn ich nichts Blödes mache. Also mache ich nichts Blödes. Erotisches Baumeln gehört bestimmt nicht zu den Sachen, wegen denen man die Probezeit nicht bestehen könnte. Außerdem war ich gut. Ich weiß das. Sonst würde Álvarez sich nicht so aufregen. Hast du Selina und Michael da oben gesehen? Die fliegen, denke ich. Ich meine, raus. Nicht ich. Aber die hat Álvarez nicht angekackt. Vielleicht hat er so was wie Mitleid. Schwer zu glauben, aber wer weiß?«
Und was soll ich sagen? Selina Potthoff und Michael Findel waren zwei von insgesamt fünf Anwärtern, die es nicht durch die zweimonatige Probezeit schafften.

Als Nächstes stand Physik auf dem Plan. Mein schwächstes Fach. Das einzige, das mir mitunter mehr abverlangte, als ich leisten konnte. Zum Glück wurden wir in Physik nicht von Felipe García Álvarez ausgebildet, sondern von Doktor Ayla Topcu, einem knapp dreißigjährigen Superhirn. Ihre monströsen Brüste schüchterten mich zwar ein – und das nicht auf die erotische Art –, aber sie brannte für ihren Job und zeichnete sich durch den unbedingten Willen aus, allen Auszubildenden ihre persönliche Bestleistung zu entlocken. Was immer das in meinem Fall heißen mochte.
»Quen'iv?« Vor dem Physiksaal schmunzelte Marian mich an und küsste mich unvermittelt auf die Wange. »Wenn Doktor Topcu wieder nicht zufrieden mit dir ist, helf ich dir, keine Angst. Und mal ehrlich: Du hast das Auswahlverfahren bestanden. Du bist immer noch ein besserer Physiker als die allermeisten anderen Menschen im Universum. Okay?«
»O-Okay«, stammelte ich überrumpelt.
Er legte den Kopf schief und schenkte mir einen aufmerksamen Blick aus seinen großen Augen, und ich konzentrierte mich auf sein linkes Auge und starrte dessen dichten Wimpernkranz an. Ich glaube, da passierte es endgültig. In diesem Augenblick verliebte ich mich in Marian Kast. Es war nicht die erste Situation dieser Art und erst recht nicht die letzte, doch da geschah es.
Marian, dachte ich, was stimmt nicht mit dir? Er aber lächelte nur und zog mich in den noch leeren Saal, wo wir unsere Plätze in der letzten Reihe einnahmen. Marian war krankhaft pünktlich und ich konnte jede Hilfe gebrauchen, weshalb ich mich ihm stets anschloss.

Die Mahlzeiten im Zentrum gestalteten sich für Marian höchst dramatisch. Er bezeichnete das Kantinenessen als »diabolischen Fraß, den ich nicht mal meinen Haustieren zumuten würde«, und damit hatte er nicht unrecht. Wenigstens achtete die Küche darauf, dass die Lebensmittel handgemacht und somit für Erden- und Tinxmenschen gleichermaßen verträglich waren – der einzige Pluspunkt.
»Wie ist das eigentlich bei dir?«, hatte Pascal Marian während unseres ersten gemeinsamen Mittagessens gefragt. »Kannst du alles essen oder bist du so ein Spezialfall wie die Blauen?«
»Von Erdenkonservierungsstoffen muss ich kotzen«, hatte Marian bedauernd geantwortet, sich die erste Gabel Spaghetti in den Mund geschoben und kauend hinzugefügt: »Und hiervon auch, glaub ich.«
Doch er musste sich an das Essen im Zentrum gewöhnen. Das mussten wir alle, und nach dem, was ich von meinen Eltern über tinxsche Nährwürfel wusste, konnte ich mir wesentlich Schlimmeres auf dem Tisch vorstellen.

Als wir an jenem Tag nach dem Abendessen zurück in unser Zimmer kamen, packte Marian seine Plastik-Faultiere aus. Winzige Figürchen in Daumennagelgröße mit einer kleinen Öse. Dazu hatte er einige silberfarbene Glöckchen, Ringe und Kettchen gekauft, was immer er damit vorhatte.
»Was wird das?«, fragte Pascal aufmerksam, ehe ich mich zu dem Material äußern konnte. Es verwirrte mich, dass Marian, der in so vielen Unterrichtsbereichen der Beste von uns war, eine solch kindliche Ader besaß.
»Marianchen bastelt euch Anhänger«, klärte Viktor uns mit breitem Grinsen auf, bevor Marian auch nur den Mund geöffnet hatte. »Faultiere sind seine absoluten Lieblingstiere. Als er klein war, war er mal für ein paar Wochen mit Verwandten in einer Aufzuchtstation für die Viecher in der Karibik. Da fliegen sie einmal im Jahr heute noch hin. Könnt ihr euch vorstellen, dass er das Fell von denen anfasst, so richtig? Ich meine, da sind Motten und Algen drin!«
Für den Bruchteil einer Sekunde tauchte ein Bild in meinem Kopf auf, flimmernd wie ein Holo mit zu wenig Energie. Doch es löste sich in Nichts auf, ehe ich es zu fassen bekam. Sein Nachhall fühlte sich vertraut an. Ich musste daran denken, wie bekannt Marian mir bei unserem Kennenlernen für einen Augenblick vorgekommen war, fand aber nach wie vor nichts Verwertbares in meiner Erinnerung. Kein Gesicht, keine Information. Und dass ich vor Marian nie einem Hybriden begegnet war, war eine Tatsache.
»Nicht so sehr, nein«, antwortete ich Viktor schmunzelnd. Marians Sauberkeitsfimmel war kaum in Worte zu fassen. Er geriet regelmäßig mit Viktor in Streit, der permanent Chaos in unserem Zimmer verbreitete – zum Leben erwachte Joghurtbecher unter dem Bett inklusive.
»Wieso nicht?« Pascal blickte Viktor und mich kopfschüttelnd an. »Das ist doch was anderes als so gewöhnlicher Zimmerdreck.«
Er setzte sich zu Marian an den Tisch, nahm eines der kleinen Faultiere zwischen Daumen und Zeigefinger und betrachtete es eingehend. »Warum schenkst du uns die? Ist das so was wie ein Ritual?«
»Ja.« Unsicher blinzelte Marian ihn an. »Wenn ich Freunde finde, schenke ich ihnen so eins. Sie müssen es auch nicht irgendwo dranhängen, wenn sie das peinlich finden, das ist keine Pflicht. Ich will bloß … dass sie, falls ich mal sterbe, irgendwas haben, das sie an mich erinnert.«
»Wow.« Pascal nickte. »Und warum Faultiere? Was gefällt dir so an ihnen?«
Marian biss sich leicht auf die Unterlippe. »Sie können das, was sie können müssen, sehr, sehr gut. Aber wenn sie von ihrem Baum fallen, können sie erst mal fast gar nichts mehr. Sie sind ein bisschen wie ich.«
»Und wann fällst du von deinem Baum?«
»Wenn ich … wenn ich Menschen treffe, die ich nicht kenne. Ich weiß nie, was ich zu ihnen sagen soll, damit sie mich mögen. Ich bin mit allem zu langsam.«
»Finde ich nicht.« Pascals intensiver Bernsteinblick ruhte auf Marians Gesicht, und er reichte ihm das Plastiktierchen zurück. »Meinst du, du kannst da noch so eine kleine Öse dranmachen, die an meinen Handconnecter passt? Du kannst ihn so lange bei dir behalten; wenn du das Faultier da dranhängst, stehen seine Überlebenschancen garantiert besser, als wenn ich das mache.«
»Die des Faultiers oder die des Handconnecters?«
Pascal lachte. »Die von beiden. Machst du das?«
Jetzt erst schien Marian zu begreifen. Seine Augen blitzten auf. »Klar. Das geht schnell.«
Die Dinge sind selten so, wie sie auf den ersten Blick scheinen, und mit den Menschen verhält es sich ähnlich. Nach zwei Monaten im Zentrum waren Pascal und ich Marian gleichermaßen verfallen. Er war der schüchternste Mensch, der mir je begegnet war, und zugleich war er der forschste. Diese Mischung verwirrte mich, zog mich zu ihm hin und hielt mich gleichzeitig auf Abstand, denn er schien sich seiner Anziehungskraft nicht im Ansatz bewusst zu sein.
Und der Tag, an dem ich mich endgültig in Marian verliebt hatte, war der, an dem er Pascal freudestrahlend wie ein Kind dieses kleine Faultier mitsamt eines silbernen Glöckchens an den Handconnecter hängte.
Pascal fuhr seine Kamera aus, machte ein Holo-Foto von sich und dem Anhänger und verbreitete es mit folgenden Worten in sämtlichen sozialen Netzwerken: Ab heute gibt es jemanden an meiner Seite, der noch fauler ist als ich. Ich könnte nicht beruhigter sein.
Viktor kicherte. »Freund markiert«, sagte er zu Marian und zog seinen schwarzen Rucksack hervor, an dem ebenfalls ein Faultier-Anhänger mit Glöckchen baumelte, der mir zuvor nie bewusst aufgefallen war. »Ich find’s ja bemerkenswert, dass du den Viechern sämtliche Schwächen in Bezug auf Ordnung verzeihst, mir aber nicht.«
Marian schnaubte nur und machte sich daran, auch meinen Anhänger fertigzustellen. Und ich hatte nichts, was diese Handconnecter-Sache hätte toppen können, nicht einmal Worte. Ich war nicht gut in Worten und nicht gut im Eindruckschinden. Doch ich holte mir von Tara, der Hausmeisterin, einen Hammer und einen kleinen Nagel und hängte das Faultier ein Stück über mein Kopfkissen. Dort wollte ich es haben, nah bei mir, wenn ich schlief.
Überraschenderweise lächelte Marian mich daraufhin so warm an, dass mir kurz der Atem stockte. »Hoffentlich sterbe ich nicht«, sagte er leise. »Sonst kannst du bestimmt nicht schlafen, wenn das da hängt.«
»Das könnte ich in dem Fall auch ganz ohne Faultier nicht.« Meine Stimme klang heiser, und heißes Blut schoss mir in die Wangen, als Marian unvermittelt nach meiner Hand griff und sie fest drückte.
»Dann sterbe ich bestimmt nicht so bald. Ihr könnt auch an mich denken, solange ich lebe, das ist sowieso viel wichtiger, finde ich.«
Marian konnte naiv wirken, und doch strahlte er eine für unser Alter untypische Weisheit aus. Er konzentrierte sich auf die wesentlichen Dinge, und ich war verzaubert von ihm. Plötzlich spürte ich einen Blick auf mir, einen unangenehmen Blick. Ich sah auf, und aus Pascals Augen schoss mir für einen Sekundenbruchteil pures Gift entgegen. War ich derart durchschaubar? Als er realisierte, dass ich ihn ansah, normalisierte sich sein Gesichtsausdruck augenblicklich. Er lächelte mir so freundlich und offen zu, dass ich mich ernsthaft fragte, ob ich mir das Gift nur eingebildet hatte.
Marian für seinen Teil war hochzufrieden mit dem Ausklang des Tages. Und weil er geradezu von innen heraus leuchtete, weil er bis zum Schlafengehen selig lächelte und weil er selten solch dauerhafte Hochstimmung zu empfinden schien, war ich es ebenfalls.


So! Jetzt zu der kleinen Aktion, die ich vor dem Kapitel angekündigt hatte. Und zwar wisst ihr ja längst, dass ich des Öfteren mal Besuch von Charakteren bekomme. Marian ist so ein Kandidat, der mich inzwischen schon häufig besucht hat (liegt in der Familie *hust*), und Marian ist, wie ihr gesehen habt, ein kleiner Bastler. Das hängt ein wenig damit zusammen, dass er extrem geschützt aufwachsen musste – darüber erfahrt ihr aber noch einiges. In jedem Fall brauchte er als Kind diverse Beschäftigungen, denen er in einem geschützten Rahmen nachgehen konnte, und so kam es, dass unter anderem die Faultier-Anhänger entstanden, von denen Kapitel 4 ausführlich erzählt.

So sehen sie aus – und so einen Marian-Faultier-Anhänger (gebastelt aus einem schlichten Schlüsselanhängerkettchen und einem Nici-Faultier, das ursprünglich als Smartphone-Anhänger gedacht war) möchte ich an dieser Stelle gern verschenken:


Wie das Ganze funktioniert? Der erste Mensch, der im Kommentarfeld folgende Frage beantwortet, bekommt Post von mir (und von Marian; ich schwöre euch, er wird mit unterschreiben wollen):

Im ersten Kapitel von »Löwenherzen 2580« gab es schon einmal einen vagen Hinweis auf einen solchen Anhänger, der verloren gegangen war. Wer hat ihn seinem Besitzer daraufhin zurückgebracht?

Mitmachen darf ausnahmslos jeder, der möchte – auch wenn ich bei einer so winzigen Runde wie hier fast immer ein bisschen Angst habe, dass sich niemand findet, der überhaupt mitmachen WILL. XD Oh, und es darf natürlich auch jeder was ins Kommentarfeld schreiben, der NICHT mitmachen will, halt dann ohne die Antwort auf die Frage. ♥

Kommentare:

  1. Huhu:) das neue Kapitel ist toll !! <3 ich liebe die Geschichte so sehr schon <3
    Soweit ich mich erinnern kann bringt Alice Arsalan den Anhänger zurück zu dem Besitzer der glaube ich Rivera war. :) ich bin mir grade aber echt nicht mehr sicher ;)
    Ganz liebe grüsse Karo <3

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    1. Whoa, du bist gut - und so schnell! <3 Und du hast dich sogar nicht nur an die Zurückbringerin (äh), sondern auch noch an den Besitzer erinnert, krass! *-*

      Ich freu mich so, so sehr, dass dir die Geschichte bislang so gut gefällt - und damit gehört Marianchens Anhänger dir. <3

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    2. Aaah danke! :) Ich war mir aber echt nicht mehr sicher gewesen bei der Frage ;) das Faultier ist sooo niedlich *-* Ich freu mich sehr auf Marianchens Anhänger <3

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    3. Aaaaber du hast sie trotzdem richtig beantwortet. :D

      Aww, es freut sich garantiert auch, bald bei dir zu wohnen. <3

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  2. Maaaaariaaaaaaancheeeeeeeeeeeeen <3 <3 <3 <3 <3

    Ähm, ja, geistreichiger Kommentar mal wieder, aber MARIAN! <3 <3 <3

    Hihi, Glückwunsch an Karo zum Faultier, meins macht sich hervorragend an meinem Mäppchen <3

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  3. Marian!

    Die Faultiere!

    Und meine Lahmheit, da hatte ich keine Chance! :D

    Viel Spaß mit dem Faultier, Karo! :)

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