Montag, 2. Mai 2016

Die vorletzte Station

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Eine schöne Nachricht zum Wochenbeginn: »Frei wie verkrüppelte Tauben« hat ein Erscheinungsdatum! Und zwar den 9. Mai 2016, also den nächsten Montag. Wer die Printausgabe des Romans vorbestellt (hat), bekommt sein Exemplar eventuell sogar schon früher: Der Ka&Jott Verlag wird alle Vorbestellungen am Mittwoch, den 4. Mai 2016, auf den Weg zu ihren Besitzern schicken. Versandkostenfrei bestellen kann man das Buch beim Verlag noch bis zum 6. Mai 2016.

Grafik im Buch-Design (weiß mit bunten Tropfen) und einem roten
Balken, auf dem das Erscheinungsdatum angekündigt wird.

Damit ist es an der Zeit, auch unsere sentimentale Reise zu ihrem Ende zu führen: Dies hier ist unsere vorletzte Station (aufgeteilt in mehrere Plätze) und eine unserer liebsten.

Ein immer wiederkehrender Schauplatz in »Frei wie verkrüppelte Tauben« ist die Umgebung rund um die Ulmer Donauwiese. Einen kleinen Eindruck von der Wiese selbst bietet dieser Beitrag von Regio TV Schwaben – und Fotos gibt es natürlich auch, diesmal mit teils erzählerischen Bildtexten:

Blick auf die Herdbrücke, welche die durch die Donau getrennten Städte
Ulm (Baden-Württemberg) und Neu-Ulm (Bayern) verbindet.
Im Hintergrund das Ulmer Münster.

Blick von der Herdbrücke auf die Donau,
links das Ulmer, rechts das Neu-Ulmer Ufer.

Blick von der Herdbrücke aus auf das Ulmer Donauufer,
im Hintergrund der Metzgerturm.

Die Promenade auf der Ulmer Stadtmauer. Dort gibt es unter anderem ein tolles italienisches Restaurant namens Michelangelo, das Georg und ich früher gern besucht haben. Das würden wir immer noch gern tun, leider ist es aber das Gegenteil von barrierefrei; die Toilette ist im Keller und die schmale Treppe für Gehbehinderte extrem ungünstig, sodass wir dort leider nicht mehr hinkönnen, höchstens mal auf ein schnelles Getränk. Es war unglaublich schön, an einem der Außentische in der Sonne zu sitzen und die Vögel (Möwen, Enten, Schwäne, Raben, Spatzen und natürlich Tauben) im oder rund ums Wasser zu beobachten.

Blick von der Stadtmauer auf die Donau und die Donauwiese.

Drei neugierige Tauben auf der Stadtmauer,
die das Donauufer (und mich) begutachten.

Georg im Rolli auf der Stadtmauer, hinter ihm eine Taube.

Zwei Tauben von oben auf einem Baum am Ulmer Donauufer.

Zwei spazierende Tauben auf der Stadtmauer.

Der Metzgerturm, der 1349 als Teil der Ulmer Stadtbefestigung erbaut wurde. Einer Sage nach hat der Turm seinen Namen von den Ulmer Metzgern, die zum Strecken ihrer Wurst Sägespäne benutzten. Als die Bürger das herausfanden, sperrten sie die Metzger zur Strafe in diesen Turm. Gute Idee, würden wir selbstverständlich auch so machen. :D

Der Tunnel, der durch den Metzgerturm führt.
Hier spielt eine wichtige Szene im Roman, die Tick etwas
Bedeutsames erkennen und eine Entscheidung treffen lässt.

Noch mal ein Tunnel-Bild. Leider gibt es keine barrierefreie Möglichkeit, von der Stadtmauer aus direkt zu diesem Tunnel zu gelangen, weshalb Georg (natürlich in Hörweite) oben warten musste, als ich dieses Foto machte. Rechts vorne sieht man einen Radfahrer mit rosa (?) Rucksack, der Richtung Rathaus fährt.

Die Treppe zurück auf die Mauer.

Das Ulmer Rathaus, in dem Georg und ich am 5. April 2008 geheiratet haben. Die opulente Außenbemalung stammt aus der Frührenaissance. Weil wir uns keine feinere Kleidung leisten konnten, liefen wir dort ernsthaft in Jeans und Hemd bzw. Bluse auf – wenn schon bekloppte Blicke, dann richtig, dachten wir uns schließlich. Die gab es auch reichlich, aber leider haben wir uns nicht getraut, die betreffenden Leute zu fotografieren, und wir wären vermutlich ohnehin nicht schnell genug gewesen. :D

Kommentare:

  1. Oooorrrrr, kack Handy hat einen Teil des Kommentars gefressen o.o

    Ich muss bei den Bildern grad an früher denken, als mein Bruder und ich in den Ferien manchmal ein paar Tage bei unserer Oma in Laupheim verbracht haben. Da ist sie mit uns öfters mit dem Zug nach Ulm gefahren. Dann waren wir bei McDonalds, sind aufs Ulmer Münster gestiegen und Eis essen gegangen. Manches auf den Bildern kommt mir fast bekannt vor, obwohl diese Ausflüge jetzt auch schon zehn Jahre her sein müssen. o.o

    Ich freu mich auf den letzten Teil ♡ (Was jetzt wieder klingt, als würde ich mich drauf freuen, dass es bald vorbei ist o.o XD)

    ♡♥♡

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    1. o__O

      McDonald’s! ;__; Den gibt es in der Innenstadt nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit nur noch in so einem doofen Container. ;__;

      Irgendwie finde ich aber auch, dass Ulm etwas unheimlich »Beständiges« ausstrahlt. Wir wohnen jetzt ja auch schon seit fünf Jahren nicht mehr dort und vieles hat sich seither verändert, aber die grundlegende Ausstrahlung von allem ist noch immer dieselbe, und das kann nicht jede halbwegs große (...) Stadt so von sich sagen.

      Aaaach, so langsam darf es ruhig »vorbei« sein, uns fällt bestimmt auch so immer wieder was aus Ulm ein. :D <3 Georg will zum Beispiel bald ein Best-of der durchgeknallten alten Damen schreiben, die uns in Ulm so heimgesucht haben, eine hat sogar in der Apotheke (!!) unseren Namen erfragt, also auch echt vom Personal bekommen, und brüllte uns dann auf der Straße hinterher. :'D

      <3 <3 <3

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