Donnerstag, 5. Mai 2016

Alternative Realitäten – kennt ihr das?

AD

Zuallererst eine Nachricht zu gestern: Weiter behandelt werden muss Georg im Moment nicht. Er hat eine Art kleine Geschwulst in der linken Wange; ein Tumor (vor allem auch im Knochenbereich) wurde aber ausgeschlossen. Jetzt haben wir zwar noch Termine, wo darüber noch mal gesprochen wird, aber akut gemacht werden muss nichts.

Danke an alle, die uns dazu geschrieben haben. ♥

Dafür nerve ich euch heute mal mit einer kleinen »Umfrage« – zumindest die Autor_innen unter euch. Ich würde mich ganz extrem über Antworten von allen Schreibenden freuen, die hier so vorbeischauen; ich finde das Thema nämlich wirklich spannend im Moment.

Folgende Situation:

Du hast eine Geschichte beendet und bist absolut glücklich mit ihrem Ausgang. In deinem Kopf lässt du deine Charaktere entweder mit diesem Status zurück, dann ist dies ihr Ist-Zustand. Oder aber sie führen weiterhin ein Eigenleben in deinem Gehirn, welches du aber nicht mehr im Detail aufschreibst. In beiden Fällen bist du dir aber über deinen eigenen Canon im Klaren, also darüber, was die »wahre Geschichte« deiner Charaktere ist.

Dann aber spuckt dir dein Gehirn plötzlich und unerwartet etwas vor die Füße. Etwas, das genau diese Charaktere betrifft, das sie aber in einen völlig anderen Verlauf packt als den, von dem du bislang ausgegangen bist. (Ich möchte gar nicht »den du für sie vorgesehen hast« schreiben, denn, ähm – das Gehirn eben. Oft ist ja auch der tatsächliche Ausgang einer Geschichte einer, den das unberechenbare Organ selbsttätig in die Wege geleitet hat, ohne sich an etwaige Pläne zu halten.)

Zuerst denkst du bloß: Haha, ja, das wäre auch spannend gewesen.

Dann aber legt das Gehirn nach. Und schickt dir mal eben Charaktere vorbei, die es eigentlich nur in dieser alternativen Realität geben könnte. Und die Einzelheiten aus der Zukunft deiner Protagonisten wissen, die aber zu dem, was deinen eigentlichen Canon ausmacht, nicht passen können.

Eine Art SEHR lebendiges »Was wäre, wenn?«-Ding. Man kann es eventuell mit FanFiction vergleichen, wo Fans die Charaktere des Originals ja auch in allerlei Geschichtenverläufe stecken, die in eine gänzlich andere Richtung gehen. Nur, dass das alles aus demselben Gehirn kommt.

Alternative Realitäten zu euren eigenen Geschichten – kennt ihr das? Und wenn ja, wie geht ihr damit um? Ist das für euch gleichberechtigt »echt«, beachtet ihr das und schreibt es vielleicht sogar? Oder geht das für euch gar nicht, weil ihr nur eine »Realität« für eure Charaktere haben möchtet oder könnt? Oder entscheidet ihr euch gar um, was nun tatsächlich euer Canon sein soll?

Ich bin sehr, sehr, sehr gespannt, ob mir jemand was dazu erzählen mag.

Kommentare:

  1. Hallo Alex,

    kurz und knackig: Ja. Kenne ich. Zu gut sogar.

    Ich war lange Zeit sehr zwiegespalten, was alternative Realitäten anbelangt. Es erschien mir irgendwie müßig, über das "Was wäre, wenn" nachzudenken, wenn es doch einen festen Geschichtenverlauf gibt.

    Das habe ich so lange gedacht, bis mir ein lieber Freund folgende Worte sagte: "Es ist doch deine Geschichte. Make it, break it, rebuild it. Die Grenzen gibt's nur in deinem Kopf und sonst nirgendwo."

    Make it, break it, rebuild it. Der Satz klebt inzwischen an meiner Wand, steht in meinem Notizbuch, und hätte es sogar beinahe als Tattoo auf meinen Arm geschafft. Mittlerweile denke ich nämlich, dass eine Geschichte nicht zwingend abgeschlossen ist, nur weil man "Ende" darunter geschrieben hat. Da möchte offensichtlich noch etwas erzählt werden, und warum sollte ich mich damit quälen, es zurückzuhalten?

    Vielleicht klingt das jetzt ein wenig so, als habe ich einen kleinen Götterkomplex, aber ich kann mit meinen Geschichten und Figuren tun, was immer ich will, wo ich will, wie lange ich will. Wenn die Leidenschaft es verlangt, noch eine andere Geschichte über eine Figur oder mehrere zu erzählen, dann tue ich das. Bei mir geht das so weit, dass ich manchmal nicht mal mehr den EINEN Canon habe. Eine Figur, die mich sehr lang begleitet hat, habe ich so oft verwandelt und neue Abenteuer und Höhen und Tiefen erleben lassen, einfach, weil es so gepasst hat. Die Grenzen sind für mich da inzwischen verwaschen. Und außerdem: Ist es nicht spannend, wie viel sich verändert, wenn man die Weichen einer Geschichte nur ein bisschen umstellt? Vielleicht spielt da der Grundgedanke der Chaostheorie auch ein wenig hinein, der Butterfly-Effekt, und ach ...

    Sicher, es gibt intensive und weniger intensive alternativen Realitäten. Manche sind nur ein netter Ausflug, andere eine wilde Achterbahnfahrt, die einem an mehreren Stellen das Herz brechen. Aber wenn etwas verlangt, geschrieben zu werden, dann ... Dann soll es so sein, finde ich.

    Liebe Grüße
    Der Teilzeitchaot aka spaceboy

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Zuallererst: Vielen, vielen Dank für diesen tollen, ausführlichen Kommentar! <3

      »Make it, break it, rebuild it« - ja, das klingt gut, und es erschließt sich mir auch. Kein Wunder, dass der Satz dich so sehr begleitet, und ich kann ihn mir auch als Tattoo tatsächlich total gut vorstellen. <3

      »Mittlerweile denke ich nämlich, dass eine Geschichte nicht zwingend abgeschlossen ist, nur weil man »Ende« darunter geschrieben hat. Da möchte offensichtlich noch etwas erzählt werden, und warum sollte ich mich damit quälen, es zurückzuhalten?«

      Das sehe ich definitiv auch so. Zu zahlreichen meiner Geschichten gibt es Fortsetzungen, Prequels oder Spin-Offs, ganz besonders auch im Waidbronn-Kosmos. Etwas zurückzuhalten, das erzählt werden will, klappt langfristig tendenziell eher nicht so.

      Das Verrückte an meinem speziellen Alternativ-Fall ist allerdings: Es ist gar nicht mal unbedingt so, dass ich mich mit irgendetwas quäle. Ich habe gar nicht das zwingende Bedürfnis, das, was mein Hirn da ausspuckt, tatsächlich auch zu schreiben. Ich könnte, und wahrscheinlich gibt es zumindest einen (langen ...) Oneshot, weil ein bestimmter Charakter sehr gern geschrieben werden möchte, aber es ist nichts im eigentlichen Sinn Längeres und auch nichts, was etwas bereits Geschriebenes verändern würde. Es ist nur etwas, das sich gravierend von der »Realität« in meinem Gehirn unterscheidet - und ich musste mich entscheiden, ob ich es als »ebenfalls real« akzeptieren kann oder nicht. Die eigentliche »Realität« meiner Charaktere in meinem Kopf ungeschehen machen möchte ich nicht und könnte es auch gar nicht. Die ist perfekt so. Ob beides sich irgendwie zusammenfügen könnte, weiß ich im Moment nicht, und auch nicht, ob das so gut wäre. Für mich geht es tatsächlich nur um die Frage: Kann ich es als »wahr« empfinden, auch wenn es mit der anderen »Realität« nicht zusammenpasst, sondern einen völlig anderen Weg zeigt, den meine Charaktere hätten gehen können?

      Inzwischen hab ich mich zumindest entschieden, dass ich es »annehme«. Das wäre diesem einen Charakter gegenüber sonst einfach nicht fair, der genauso »echt« für mich ist wie das andere Kopfkino, der genauso »fühlt« und sich Dinge wünscht.

      »Vielleicht klingt das jetzt ein wenig so, als habe ich einen kleinen Götterkomplex, aber ich kann mit meinen Geschichten und Figuren tun, was immer ich will, wo ich will, wie lange ich will.«

      :D !!! Ganz so ist es bei mir nicht - leider, denke ich fast, denn das wäre einfacher. Es kommt aber auch sehr auf das Universum an. »Bittersüß ist süß genug« könnte ich zum Beispiel tatsächlich noch verändern, wenn ich das wollte; »Frei wie verkrüppelte Tauben« wurde in den letzten Wochen auch noch an einigen Stellen verändert. Bei allem, was Waidbronn ist, speziell Waidbronn ab ca. 2120 bis 2580, wird es sehr viel schwieriger. Diese Charaktere sind »anders« lebendig, ich habe sie weniger in der Hand, und das ist zugleich Segen und Fluch. Denn wenn das Hirn plötzlich ein Szenario ausspuckt, das zum Rest nicht passt, ist es schon ... hja, schwierig. Nicht einfach blöd, denn ich hab diesen einen Charakter schon jetzt viel zu lieb, um ihn »wegwischen« zu wollen, aber schwierig. Daher läuft es ganz vielleicht auf das hinaus, was du geschrieben hast:

      »Bei mir geht das so weit, dass ich manchmal nicht mal mehr den EINEN Canon habe. Eine Figur, die mich sehr lang begleitet hat, habe ich so oft verwandelt und neue Abenteuer und Höhen und Tiefen erleben lassen, einfach, weil es so gepasst hat. Die Grenzen sind für mich da inzwischen verwaschen.«

      Ob ich das spannend finde oder gruselig, hab ich noch nicht entschieden. :D

      Jedenfalls danke ich dir nochmals sehr für deine Zeit und Mühe! <3

      Löschen
  2. Hey du!
    … alternative Welten … sind mein Untergang. Als jemand, der kontinuierlich alles andauernd ändert und bearbeitet, das er fabriziert, sind solche Gedanken tödlich – und ich liebe sie trotzdem (und wie habe ich es bitte geschafft, bisher überhaupt etwas zu beenden?).
    Das war für mich auch nie ein Problem, da ich Charaktere sowieso nicht einfach in Ruhe lassen kann, hat allerdings auch einmal bisher dazu geführt, dass ich eine Geschichte (die ich schon mit vier Kapiteln bis dato hochbeladen hatte) komplett umgeworfen und mit einer Freundin neu angefangen habe zu schreiben. Das war wohl bisher der heftigste Fall, aber ich bereue nichts. Die Charaktere sind es auch, die es gar nicht einsehen, sich in dieses Universum einsperren zu lassen, sie hüpfen irgendwie überall rum und machen mich damit halb wahnsinnig. Manchmal fange ich an, es aufzuschreiben – so für mich, als eine Art Fanfiktion. Manchmal reize ich die Gedanken so sehr aus, dass sie wieder ruhiger werden.
    Alternative Welten sind, denke ich, Fluch und Segen.
    (Und ich stimme spaceboy zu. „Make it, break it, rebuild it“, wie immer man möchte, weil niemand anderes die eigenen Geschichten aufschreiben kann, nur man selbst.)
    ((Und es freut mich, dass es kein Tumor ist, den Georg hat! Arztbesuche sind furchtbar anstrengend, von daher viel Kraft und Energie (und extra viel Kaffee) für euch <3))
    Lew.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Leeeew! <3

      »Mein Untergang« - das trifft es schon jetzt sehr, sehr gut bei mir. Wie Untergang fühlt es sich an, es ist schrecklich, aber irgendwie ... ACH. :D

      Sachen in Geschichten zu verändern, solange sie noch unfertig sind, finde ich aber völlig legitim, ich glaube, so eine Entwicklung ist »normal«, wenn auch nicht bei jedem gleich exzessiv. Ich habe zum Beispiel einen Charakter, den mein Hirn ursprünglich querschnittsgelähmt erdacht hat, aber dann sagte ich ihm mal, er solle endlich seinen Arsch zum Schreiben hochkriegen, und irgendwie ist er beim nächsten Mal dann zu Fuß in meinen Kopf spaziert. Jetzt hat er blöderweise eine Angststörung, die von einem Banküberfall herrührt, den er miterlebt hat. Aber da ich noch kaum etwas mit ihm geschrieben hatte (und aktuell nicht mal weiß, ob da außer Oneshots was draus wird), ist das auch völlig in Ordnung - er existiert auch nicht doppelt in meinem Kopf, also einmal als Rollifahrer und einmal als Fußgänger, sondern ist jetzt einfach eine neuere Version von sich selbst, auch wenn ich ihn anders kennengelernt habe. Das passt, es macht mir ja weder Arbeit noch habe ich zwei Tys (er heißt ... Tyler Frieda :D) parallel im Kopf, damit komme ich also total gut klar.

      Die so krass veränderte Geschichte sind die Spinner, gell? Da hab ich inzwischen zwei Kapitel gelesen und - PERCY! <3 Ich hab mir meinen Crush schon ausgesucht, irgendwie, obwohl ich sie alle mag, und Rojan ist mir teils so ähnlich, dass ich mir sicher bin, wir würden uns hassen, aber er muss mich ja nicht lesen, nur ich ihn. :D <3

      Eine Art FanFiction ... ja, so dachte ich über meinen komischen Alternativ-Fall zuerst auch. Aber irgendwie glaube ich, meinem Gehirn reicht das nicht. Selbst wenn ich gar nichts darüber schreiben würde (mehr als ein langer Oneshot wird es vermutlich auch nicht, oder aber mehrere Mini-Oneshots, aber zwingend müsste für mich nicht mal das sein), müsste ich für mich wissen, ob das »gleich echt« ist wie die andere »Realität« in meinem Kopf. Und obwohl das irgendwie sehr hart war, hab ich mich jetzt dafür entschieden, unabhängig davon, ob die »Realitäten« irgendwie zusammenpassen könnten, weil alles andere dem Charakter, dessentwegen das alles passiert ist, gegenüber einfach nicht fair wäre. Er ist zu »da«, um nicht »wirklich zu sein«.

      Fluch und Segen ... ja, das passt perfekt.

      (Zerstören und neu aufbauen möchte ich tatsächlich nichts in diesem Fall - alles, was geschrieben ist, bleibt bestehen, und alles, was sich weiterhin auf reiner Kopfebene entwickelt hat, ebenfalls. Das ist perfekt für die Charaktere, daran würde ich niemals etwas ändern wollen. Aber besonders dem geschriebenen Teil kommt das Neue auch nicht in die Quere, und alles andere ... existiert eben irgendwie gleichzeitig, wie auch immer das dann aussieht.)

      ((Dankeschön! <3))

      Alles Liebe und tausend Dank dir! <3

      Löschen
  3. Dann eben Versuch Nr. 2, dieses Mal über den Laptop.
    Also... hi! o/

    Ich kenne das auch viel zu gut, auch wenn es in meinem Fall nur einen Charakter betrifft, der immer und überall vorkommt und bei dem die Grundgeschichte aber immer die gleiche bleibt. Er ist allerdings auch recht wandelbar (und drängt sich einfach auch überall ungefragt hinein, aber daran merkt man dann, dass der Canon egal ist).

    Wie handhabt man das also mit bereits festgeploteten Geschichten? Nun... ich sehe das ähnlich wie Ben. Was ist schon fest? Es ist eine Geschichte. Etwas, das man aufgebaut hat. Man selbst. Warum also nicht wieder ummuddeln? Es ist ja nicht zwingend notwendig, dass man dieses alternative Szenario mit den alternativen Charakteren + den bereits festen irgendwie veröffentlicht und so. Mir geht es meist darum, es aus dem Kopf zu kriegen.
    Wenn es eine Situation ist, die trotz des Endes, das man da vorgesehen hat (und auch den allgemeinen Canon), irgendwie passt, warum dann keine Fortsetzung machen? Geschichten sind wandelbar wie das Leben an sich. Es kann so oder so passieren.
    Wenn es nicht passt, dann... fuck it - schreibt man es eben parallel dazu und schaut dann, was besser passt oder lässt beides. Es ist egal. Es ist dein Ding. Etwas, das du geschaffen hast und - hart ausgedrückt - auch wieder zerstören kannst. Niemand wird es dir übel nehmen. Und es macht schließlich Spaß, die Charas auch mal in ganz andere Situationen zu stecken und zu schauen, wie es sich auf deren Entwicklung auswirkt. Manchmal ist man selbst überrascht, was da noch alles zu Tage kommt.

    Also ich wäre immer für aufschreiben. Verdrängen lässt es sich selten, denn solche Ideen werden immer penetranter, bis man sie dann doch aufschreibt. (spricht aus eigener Erfahrung |D)

    Hoffe, das konnte dir ein bisschen weiterhelfen.

    Liebe Grüße dezent_verpeilt aka Jay

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu! <3

      Ein Charakter, der sich überall ungefragt reindrängelt - das finde ich total spannend, so einen Fall hatte ich noch nie. Ich habe »bloß« einen, der sagt, das Kind von Leuten zu sein, die meines bisherigen Wissens niemals ein gemeinsames Kind hätten haben sollen/geplant haben/was auch immer. XD Das macht mich unglaublich kaputt, aber ändern kann ich es nun auch nicht, außer ich würde den Charakter rigoros aus meinem Kopf schmeißen, aber dazu hab ich ihn schon viel zu lieb. :/ Was ich besonders cool finde, ist, dass von deinem Charakter trotzdem die Grundgeschichte gleich bleibt - das klingt nach einer richtig schön abgespaceten Sache. Ich hätte sogar einen Charakter, der sich für so was eignen würde, aber der will eigentlich überhaupt nicht mehr schreiben und ich nicht mit ihm; bringen wir ihn mal nicht auf Ideen. :D

      Aus dem Kopf kriegen ... das wäre cool, aber ich fürchte, bei mir funktioniert das nicht sooo gut. Also, dass ich es einfach aufschreibe und dann ist es »weg«. Bei mir war es tatsächlich »nur« so, dass ich mich entscheiden musste, ob ich diesen Charakter überhaupt »als real annehme« - also als genauso »real« wie das, was ich eigentlich über die Zukunft meiner Charaktere »weiß«. Ob ich es auf die Schreib-Ebene bringe oder nicht, ist da gar nicht sooo sehr von Belang; ob ich es schreibe oder nicht, ist nicht ausschlaggebend dafür, ob es »real« für mich ist oder nicht. Ähm, Deutsch tot. D: Hirn auch. :D

      »Geschichten sind wandelbar wie das Leben an sich« - das ist ein sehr, sehr wahrer Satz, finde ich. Aber das Leben selbst entscheidet sich halt für eine Variante. Ich kann nicht parallel zwei völlig verschiedene Leben führen. Und da meine Charaktere für mich so »echt« sind, »echter« als für viele andere Autoren, und ich sie weniger als mein Eigentum sehe denn als Schutzbefohlene, ist es irgendwie echt schwer für mich.

      Aber ich hab entschieden, dass ich diese Variante annehme - mal schauen, ob das etwas ist, das ich länger beobachten (und teils aufschreiben) darf oder ob es sich vielleicht tatsächlich wieder »zurückzieht«, wenn es eine Weile da war und in Teilen aufgeschrieben wurde. :)

      Ganz lieben Dank dir, eure Antworten helfen mir allesamt sehr weiter! <3

      Löschen
  4. Uff, klingt erst mal nach einem gewaltigen Schrecken o.o Gut, dass es soweit erst mal "glimpflich" abgelaufen ist <3

    Ich weiß nicht, ob ich wirklich ausreichend nachgedacht hab, aber ich tipp jetzt mal drauf los.
    Ich selbst kenne das noch nicht SO gut. Abgesehen von FFs, von denen ich ja sehr viele geschrieben habe, die teils den Canon stark verändert haben, aber das ist natürlich was anderes.
    In Bezug auf Drachenwege ist das durchaus in gewisser Form passiert. Die Geschichte war ja schon lange, lange, bevor ich auch nur daran gedacht habe, sie zu schreiben, fertig in meinem Kopf. Manche Dialoge, die in der jetzigen Version drin sind, hatte ich seit mindestens 2007 im Kopf. Trotzdem hat sich vieles am Ende noch geändert, aber da ist die jetzige, geschriebene Version tatsächlich die finale. (Auch wenn ich oft denke, wie viel ich hätte besser/anders machen können, aber das ändert DW an sich nicht - ich werde höchstens eines Tages vielleicht etwas Ähnliches schreiben, aber mit anderen Figuren, also komplett anderem Canon.
    Abgesehen davon habe ich noch nicht so viel Erfahrung mit fertigen, eigenen Sachen - ToSe ist, wie es ist und da würde ich auch nichts dran ändern wollen, und Seth ist schlichtweg noch nicht fertig.

    Ich denke aber, dass ich mich da doch weitgehend meinen Vorschreibern anschließen muss. Die Idee der alternativen Canons finde ich gut - denn letztlich ist alles, was in meinem Kopf passiert (ob bewusst ausgedacht oder "reingeplatzt"), auf die gleiche Weise real bzw. nicht real. Sollte mir das je passieren, dass ein schreiberisch abgeschlossenes Werk mir noch eine Alternative bietet, werde ich die gerne nutzen - ob geschrieben oder nicht, wird sich dann rausstellen müssen.
    Es ist ja alles nicht irgendwelchen kosmischen Gesetzen unterworfen, und wenn, wer weiß, wie viele Alternativen es da gibt? Manchmal ist es ja so, als würde man als Autor einfach nur durch ein Fenster in eine Parallelwelt schauen - also warum sollte diese Parallelwelt nicht selbst Parallelwelten haben?

    ... Okay, jetzt überlege ich, dass das eine absolut coole Idee für eine Science-Fantasy-Geschichte wäre o.o :'D

    <3 <3 <3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jaa. <3

      Das mit DW ist genau das, was ich oben in meiner Antwort an Lew meinte - diese Veränderungen im Entstehungsprozess einer Geschichte oder eines Charakters, selbst wenn sie massiv sind, empfinde ich als total in Ordnung und »normal«. <3 Haarig wird es für mich nur da, wo ich jetzt bin - nämlich da, wo etwas einfach nicht mehr als Veränderung eingefügt werden kann (oder das nicht sicher ist/so evtl. nicht gut wäre), sondern dann quasi parallel existieren muss. Dieses Feature im Kopf, zu sagen: »Es ist einfach beides fiktiv und darum egal«, das hab ich irgendwie nicht. Irgendwie brauche ich tatsächlich auch auf fiktiver Ebene eine Entscheidung, ob etwas »echt« ist bzw. »gleich echt« wie etwas anderes oder eben »nur Spinnerei«.

      ToSe und alles, was mit dranhängt - ja, da geht es mir auch so wie mit den Waidbronn-Sachen: Da (ob bewusst oder hirnüberfallbedingt) was zu ändern, würde die gleiche Frage aufwerfen, ob das andere dann »gleich echt« ist. Darüber haben wir ja schon mal gesprochen, als wir überlegt haben, ob wir Ex-»AURA« und Ex-»Grenzwandler« nicht doch trennen, wenn wir was Weiterführendes damit machen wollen. Ich glaube, iiiiirgendwann könnte etwas Paralleles dann für mich schon »gleich echt« sein - aber absichtlich erschaffen würde sich blöd anfühlen.

      »Die Idee der alternativen Canons finde ich gut - denn letztlich ist alles, was in meinem Kopf passiert (ob bewusst ausgedacht oder »reingeplatzt«), auf die gleiche Weise real bzw. nicht real.«

      Das ist es, was ich immer noch ausloten muss. Ob das für mich dann wirklich, wirklich ein alternativer Canon ist. Aber es ist da und ich nehme es an. <3

      »Es ist ja alles nicht irgendwelchen kosmischen Gesetzen unterworfen, und wenn, wer weiß, wie viele Alternativen es da gibt? Manchmal ist es ja so, als würde man als Autor einfach nur durch ein Fenster in eine Parallelwelt schauen - also warum sollte diese Parallelwelt nicht selbst Parallelwelten haben?

      ... Okay, jetzt überlege ich, dass das eine absolut coole Idee für eine Science-Fantasy-Geschichte wäre o.o :'D«

      OMG, und dazu passend thront Diego gerade in meinem Kopf und verlangt Aufmerksamkeit. XD Alter, nein, nicht jetzt, ich bin noch ewig nicht fertig hier. :D

      Tausend Dank für deine Gedanken! <3 <3 <3

      Löschen
  5. Ich freu mich für euch, dass es nicht ganz schlimm gekommen ist. :)
    Die Kurzfassung meiner Antwort auf die Umfrage ist: Der Großteil meiner Geschichten ist ein Was wäre, wenn …? eines Hauptwerkes. Was, wenn diese und jene Charaktere in dieses Setting gepflanzt würden? Was, wenn ich hier ein bisschen an den Eigenschaften und da an der Vorgeschichte drehe? Sehr selten kommen völlig neue Charaktere zu mir, eher ergibt sich ein Plot zu bereits vorhandenen, nur etwas anders betrachtet. Ich liebe das, weil ich die, die ich gern hab, auf diese Weise niemals loslassen muss. Eine Herausforderung ist nur, alles eigentständig werden zu lassen. Zumindest so sehr, dass jeder Leser es verstehen sollte, egal, wie viele andere Geschichten er kennt. Hinter den Kulissen ist eh alles miteinander verwoben.

    LG Sephi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke dir, wir freuen uns auch. :)

      DAS find ich jetzt mal richtig, richtig krass und interessant. Also arbeitest du stets mit den (weitgehend) gleichen Charakteren, passt deren Geschichte und Persönlichkeit aber immer neuen Gegebenheiten an, während das alles im Hintergrund trotzdem irgendwie miteinander verknüpft ist?

      Das kann ich mir für mich als Autorin so GAR nicht vorstellen, aber ich finde es unglaublich spannend. Bei mir ist es »nur« so, dass viele Geschichten kompatibel mit anderen sind, teils auch mit denselben Charakteren, aber eben letztlich aufeinander aufbauend, nicht parallel mit Veränderungen an Figuren und Story.

      Vielen, vielen Dank für deinen Kommentar! <3

      Löschen
    2. Genauso ist das :D Ich hab sozusagen einen festen Cast, dem ich nach Bedarf neue Kostüme anziehe. Genau genommen zwei. Einen für Geschichten, die an deutschen Schulen spielen (die Meute) und einen für alles andere (die Firma). Aber die Firma hat auch bei der Meute ganz schön ihre Finger im Spiel. Und das sind auch grob noch die Charaktere, mit denen das Schreiben vor gut zwölf Jahren so richtig angefangen hat. (Himmel, ich mach das ernsthaft schon mein halbes Leben lang!) Höchstens bei klassischer Fantasy kommt mal jemand dazu.
      Meistens, wenn mich ein Plotbunny anspringt, melden sich gleichzeitig Leute dazu, die mitmachen wollen. Und überall sind Anspielungen und Hinweise auf andere Versionen verteilt.

      Ich sollte mal eine Mindmap dazu machen, was wo wie zusammenhängt, um selbst noch durchzublicken.
      Bei Trin ist das übrigens ganz ähnlich. ^^

      Ich finde es auch sehr interessant, wie verschieden die Leute das so handhaben. Danke für den Eintrag, die Antwort und dein Interesse, über so etwas lasse ich mich gern aus. Und höre anderen Leuten dabei zu/lese darüber.

      Löschen
    3. Hey :)

      Streng genommen ist mein Roman an sich bereits eine Alternative Realität, denn zwei meiner drei Hauptcharaktere waren vorher bereits RPG-Charaktere von mir. Die habe ich etwas angepasst, in ein etwas anderes Umfeld gesetzt und damit habe ich dann meinen Roman gemacht.

      Und dann ... ja, dann habe ich auch öfter mal alternative Handlungsverläufe im Kopf. Was wäre, wenn dieses und jenes Detail anders wäre? Was wäre, wenn diese Person stirbt, die eigentlich überleben sollte?
      Dann habe ich einfach auch richtig viele Kurzgeschichten zu meiner Romanwelt im Kopf. Kleine Szenen aus der Vergangenheit, mal aus einer Zeit zwischen zwei Teilen, aber ich habe beispielsweise auch eine Idee für ein Spin Off, das vermutlich nicht zum Ausgang der Geschichte passen wird, wenn sie irgendwann mal beendet ist. Manche dieser Geschichten sind also einfach eher Alternative Realitäten. Manchmal schreibe ich sie auch einfach für mich auf.

      Aber wie gesagt, für mich laufen da sowieso zwei Alternative Realitäten nebeneinander - einmal mein RPG und einmal mein Roman. Bisher habe ich auch keine Probleme damit, das auseinander zu halten. Und ich mache es einfach gerne so, ich mag die Charaktere in allen Szenarien und habe Spaß daran, sie so unterschiedlich auszulegen :)

      Und freut mich, dass Georg erst einmal nicht weiter behandelt werden muss :)

      Liebe Grüße,
      Sina

      Löschen
    4. Das sollte eigentlich nicht als Kommentar, unter einen anderen Kommentar ... ich und Technik manchmal, haha :D

      Löschen
    5. @ Sephi: Whoa - ich bin grad echt einfach nur WHOA, weil ich das so cool finde und es mir gleichzeitig für mich selber so undenkbar erscheint. Das klingt aber echt richtig, richtig großartig, ich bin voll geflasht. <3

      Und wie krass, wenn dann auch noch die eigene Partnerin ähnlich arbeitet. ^__^

      Ganz, ganz lieben Dank auch dir! <3 Das ist echt extrem spannend, was hier alles so an Arbeits- und Sichtweisen zusammenkommt. :)


      @Sina: Hihihi, das hätte mir auch passieren können. :D

      Tausend Dank für deinen ausführlichen Kommentar! <3

      Das mit den RPG-Charakteren erinnert mich an Jades Charaktere - der Gedanke ist mir also schon ein bisschen vertrauter als viele andere Herangehensweisen, und er ist zugleich auch wieder eine Sichtweise, die ich mir für mich selber nur ganz schwer vorstellen kann. Irgendwie bewundere ich das total, wie du da »switchen« kannst - das ist für mich tatsächlich schwierig.

      Die alternativen Handlungsverläufe sind für mich echt immer noch was, an das ich mich nicht richtig rantraue, aber ich guck jetzt einfach mal, wie sich das entwickelt. Sehr gut kenne ich dagegen das mit den Kurzgeschichten oder allgemein Zusatzstoff zu bestehenden Geschichten, den ich dann auf irgendeine Art und Weise (und sei es nur in Dialogen) für mich umsetze.

      Einfach total krass für mich, ich hätte/habe da echt Probleme mit dem Alternativen - aber ich geb mein Bestes. =)

      Vielen Dank, wir freuen uns auch sehr. :)

      Ganz liebe Grüße! <3

      Löschen
  6. Wuhu! <3

    Das ist genau mein Thema! :D

    Gestern hat sich nämlich einer meiner Charaktere spontan entschieden etwas zu tun, was ich absolut nicht erwartet habe, und nun schwanke ich zwischen den möglichen Auswirkungen davon, was vermutlich darauf hinauslaufen wird, dass ich beide Varianten ausschreibe. Was dann die endgültige Version ist, ist eine gute Frage. ^^ Bisher plädiere ich zum positiveren Ausgang, weil ich happy-end-Liebhaber bin.

    Eigentlich habe ich solche alternativen WWW-Spielchen ja schon länger, bisher ist es mir dann allerdings immer gelungen, die eigentliche Story festzulegen und das andere nur als Zusatz zu nehmen.

    Ein bisschen schwieriger war das bei einem alternativen Anfang, der mich echt lange beschäftigt hat, weil mir da beide Grundvoraussetzungen wahnsinnig gut gefallen haben und ich so lange daran gedanklich herumgedoktert habe, bis sich eine Variante mit ein paar Abstrichen in die andere integrieren ließ, weil die ursprünglich so gedacht und das Storykonzept darauf angelegt war.

    Zu den RPG-Charakteren: Die würde ich lustigerweise nicht komplett in eine Geschichte übernehmen wollen. Ich habe zwar zu dem einen oder anderen schon ein bisschen was so geschrieben, das ist dann aber absolut RPG-canon. Das ganz durcheinandermischen würde mich wohl mehr durcheinanderbringen als Sina. ^^
    Eine die Regel bestätigende Ausnahme: In mein momentanes Projekt habe ich einen RPG-Charakter übernommen, allerdings fungiert er in beidem als absolute Nebenfigur, ist dementsprechend wenig ausgearbeitet und das Ganze war mehr ein kleiner Spaß für mich. Aber ausgearbeitete Figuren aus dem RPG in den Roman oder umgekehrt zu setzen würde sich seltsam anfühlen. *grübel* Ich frage mich, ob das so bleibt oder sich auch noch mal irgendwann ändert.

    Wenn ich über meine Charaktere nachdenke und sie in Szenen verfrachte, kann das je nach Gedankenspiel schon in die Richtung alternative Realität für sie gehen, denn nicht alle Situationen, in die ich sie beim Tagträumen stecke, sind dann auch für ihre Geschichte geeignet. Da kommen dann also auch gerne mal von der "Realität" abweichende WWWs zustande.

    Gemocht habe ich das Gedankenspielen also schon immer und momentan habe ich das Gefühl, dass ich dem Aufschreiben gegenüber auch immer offener werde. Früher wollte ich da noch eher nur bei der Hauptstory bleiben und inzwischen denke ich mir, dass sich schon eine Lösung findet, wenn ich dann zwei Versionen da stehen habe. Oder ich belasse es eben einfach dabei. Der Spaß beim Schreiben ist mir da erst mal wichtiger. :)

    So, jetzt habe ich viel gelabert und hoffe, es ist etwas Verwertbares für dich dabei! <3 Ein sehr spannendes Thema auf jeden Fall. :) Ich bin gespannt, wie sich dein Verhältnis dazu noch entwickeln wird. :)

    Was Georg betrifft, bin ich froh, dass bei eurem Termin nichts allzu Schlimmes herumgekommen ist und ihr nun weitergucken könnt, was da noch gemacht werden kann/sollte in nächster Zeit. :)

    Viele liebe Grüße an euch zwei und eine gute Nacht! <3
    Jade

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu! <3

      Das dachte ich mir! :D <3 Waah, und dann hab ich das verpeilt mit den RPG-Charakteren - irgendwie hatte ich da im Hinterkopf, dass du mit deinen auch regelmäßig schreibst, also ihnen zusätzliche Geschichten gibst.

      So, wie du es beschreibst, geht es mir auch: Der eigene Canon ist mir eigentlich immer klar und es würde mich durcheinanderbringen, zwei Sachen nebeneinander zu haben. Weil ich mich da eben automatisch frage: Was ist nun die »richtige« Version?

      »Eigentlich habe ich solche alternativen WWW-Spielchen ja schon länger, bisher ist es mir dann allerdings immer gelungen, die eigentliche Story festzulegen und das andere nur als Zusatz zu nehmen.«

      Dann drück ich dir die Daumen, dass das mit dem aktuellen Projekt auch klappt! :) Ich glaube, mir wäre der positive Ausgang auch lieber, wenn mir ansonsten beide gleich gut gefallen. :)

      »Ein bisschen schwieriger war das bei einem alternativen Anfang, der mich echt lange beschäftigt hat, weil mir da beide Grundvoraussetzungen wahnsinnig gut gefallen haben und ich so lange daran gedanklich herumgedoktert habe, bis sich eine Variante mit ein paar Abstrichen in die andere integrieren ließ, weil die ursprünglich so gedacht und das Storykonzept darauf angelegt war.«

      Darauf ... läuft es hier jetzt wahrscheinlich auch hinaus. *hust* Dass der alternative Charakter doch irgendwie in den gehirninternen Canon integriert wird, obwohl ich tatsächlich auch bereit gewesen wäre, ihn auch als parallel anzunehmen. <3

      Ich glaube, Spaß beim Schreiben könnte ich gar nicht empfinden, wenn ich vorher nicht für mich geklärt hätte, wie ich das alternative Dingens »bewerte«, also was es für mich ist. In der aktuellen Situation muss ich aber gar nicht arg viel aufschreiben, da ging es tatsächlich vorrangig um »es im Kopf geregelt kriegen«, was ja allein schon mal seltsam genug ist. :D Ein winzig kleines bisschen geschrieben wird der Charakter aber trotzdem, unter der Bedingung, dass da nichts über die Zukunfts-Ichs von Charakteren drin vorkommt, die ich »im Jetzt« kenne. Ich möchte nicht wissen, wie genau sie sind, wenn sie älter sind, und ganz besonders möchte ich nicht wissen, wie sie eines Tages sterben werden. Bei mir laufen einfach mehrere Generationen parallel im Kopf, aber wie die vorherigen Generationen zu Ende gehen, möchte ich weder wissen noch schreiben.

      Verwertbar ist für mich absolut alles! <3 Das ist einfach ein total spannendes Thema für mich. :) Und dass sich besagter Charakter gerade JETZT, wo ich absolut bereit war, ihn auch parallel »echt« sein zu lassen, in den eigentlichen Kopf-Canon schleicht - hff, ja, macht es eigentlich ja nur noch spannender. XD

      Abseits hiervon habe ich momentan keinerlei parallele Realitäten für Geschichten im Kopf, aber ein paar Projekte gibt es ja noch fertigzustellen, also warten wir es ab. :D

      Dankeschön, wir freuen uns natürlich auch! :)

      Liebste Grüße von uns beiden! <3

      Löschen

 
Images by Freepik