Donnerstag, 7. Januar 2016

Einmal mehr: Bitte um Mithilfe!

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Zuallererst ist mir für diesen Post ganz wichtig: Er wird noch eine ganze Weile aktuell bleiben. Wenn ihr also erst Tage oder Wochen nach dem Erscheinungsdatum auf den Eintrag stoßt: Er gilt noch, bitte lesen! :)

Als Nächstes hab ich fast das Bedürfnis, mich zu entschuldigen. Erst sollt ihr über die Codewort: Puls-Kurzbeschreibung abstimmen, und nun kommt hier schon wieder was. *hust* Und das wird leider relativ lang – der Inhalt des Posts liegt mir aber sehr am Herzen, also werde ich mich auch bemühen, alles ordentlich zu erklären. Ich bedanke mich im Voraus bei allen, die ihn lesen, ihn teilen und mir vielleicht sogar darauf antworten. ♥

So. Einmal mehr geht es um etwas Schreiberisches. Wer unserem Blog seit längerer Zeit folgt, kennt so gut wie alle meine Geschichten zumindest namentlich und weiß, dass der Waidbronn-Kosmos, aus dem zum Beispiel Schwester golden, Bruder aus Stein und Sein Artist stammen, ein vergleichsweise junges Schreibuniversum für mich ist.

Aus dem Waidbronn-Kosmos wird es 2016 noch eine weitere Veröffentlichung von mir geben, nämlich den eben schon erwähnten Science-Fantasy-Roman Codewort: Puls. Ein absolutes Herzprojekt, das Georg und ich gleichermaßen lieben und das wie die Printversion von Sein Artist im Selbstverlag erscheinen wird – nichts anderes können wir uns für diese Herzgeschichte vorstellen. Sie ist unser Kind. Im Ernst.

Aber:

Es gibt einen auf Beziehungstat noch unbekannten Roman von mir, dessen Urversion aus den Jahren 2009 bis 2011 stammt, der jedoch im Lauf der Jahre mehrere Überarbeitungen erfahren hat, zuletzt im Mai 2015. Einen Roman, der mir zwar ähnlich wichtig ist wie Codewort: Puls, bei dem ich mir eine Verlagsveröffentlichung bis vor Kurzem aber durchaus vorstellen konnte. Ernst gemeint und von mir selbst ausgehend – kein Vergleich zu meinen halbherzigen Veröffentlichungsversuchen 2011 und 2013, zu denen mich mein Umfeld gedrängt hat und die ich dann einfach unternommen habe, um es den Leuten recht zu machen und danach wieder meine Ruhe zu haben.

Es handelt sich dabei um einen realistischen All-Age-Roman (man könnte auch einfach »Jugendroman ab 16« sagen, aber ich denke, auch Älteren würde er gefallen), dessen Botschaft mir so wichtig ist, dass ich 2015 erstmals ernsthaft versucht habe, mit einer Geschichte in einen Großverlag zu kommen. Zu diesem Zweck habe ich mir sogar gegen alles innere Sträuben erneut eine Literaturagentur gesucht – meine bisherigen Erfahrungen mit Agenturen waren grässlich und teils extrem unprofessionell, sodass ich so etwas eigentlich nie mehr wollte, aber ich musste einsehen, dass das der vielversprechendste Weg ist.

Erst mal lief das Ganze sogar großartig an: Eine große deutsche Literaturagentur schrieb mir bereits wenige Stunden nach meiner Mail samt Leseprobe, sie würde gern das gesamte Manuskript prüfen – und kurze Zeit später nahm sie mich mit dem Roman unter Vertrag. Die immer wieder aufgestellte Behauptung, es sei sehr schwer, in eine Literaturagentur zu kommen, kann ich also nicht bestätigen. Bei mir hat es nun schon das dritte Mal nach kurzem Kontakt geklappt, und die ersten beiden Male wollte ich das selber noch nicht einmal, sondern habe mich einfach dem Drängen meines Umfelds ergeben. Das, was danach kommt, ist eher ein Problem.

Vorneweg die Entwarnung: Mit der Agentur selbst lief diesmal alles gut. Vermittelt werden konnte der Roman allerdings trotzdem nicht, und hier komme ich erst zum eigentlichen Thema dieses Eintrags. Die Geschichte wurde von vielen deutschen Großverlagen geprüft und erhielt zum Teil großes Lob in Bezug auf Figurenzeichnung, Sprache und Erzählstil. Verlegen wollte ihn wie gesagt dennoch keiner dieser Verlage – mit der Begründung, das Thema sei »zu schwierig«.

Was das »zu schwierige« Thema ist?

Meine weibliche Hauptfigur ist eine junge Transfrau.

Und dass Transsexualität 2015/2016 als »zu schwieriges Thema« betrachtet wird, möchte ich nicht hinnehmen.

In Jugendbüchern, die in den letzten Jahren erfolgreich waren, findet man unter anderem Mord, Vergewaltigung, sexuelle Ausschweifungen oder gar Pläne zum gemeinschaftlichen Selbstmord. Wenn all diese Themen als unproblematischer angesehen werden als eine transsexuelle Hauptfigur (und die Drogen-Vergangenheit des männlichen Protagonisten, die aber nicht das Hauptthema ist), stimmt aus meiner Sicht etwas Gravierendes nicht.

Lange Zeit hat mich das alles gar nicht übermäßig aufgeregt. Es war einfach so und ich habe es hingenommen, meine Geschichte und ihre Charaktere liebe ich schließlich trotzdem. Dann aber habe ich am 28. Dezember 2015 die Dokumentation »Der Bestseller-Code« gesehen. Darin meinte der Piper-Verleger Marcel Hartges unter anderem, der Großteil dessen, was er an Manuskripten zugeschickt bekäme, sei einfach nicht gut genug für eine Veröffentlichung. Was so vermutlich auch stimmt.

Doch plötzlich musste ich an all die Dinge denken, die Großverlage in Bezug auf meinen Roman geschrieben hatten. An das extreme Lob, das zuerst kam, und dann das »Zu schwierig«-Ding. Und dann wurde ich wütend.

Nicht aufgrund des persönlichen Misserfolgs. Hallo, Georg hat eine Zyste im Gehirn, deren Entwicklung kein Mensch vorhersehen kann, und wir befinden uns auch sonst in einer permanenten Ausnahmesituation – persönliche Misserfolge berühren mich kaum, weil es einfach so viel Wichtigeres in meinem Leben gibt.

Ich wurde wütend, weil mir plötzlich klar wurde: Hier ist ein Roman, dessen einziger »Makel« offenbar die Tatsache ist, dass seine Protagonisten nicht der Norm entsprechen.

Zwei Verlagsangebote gab es in jüngster Zeit zwar, allerdings ausschließlich für eine E-Book-Version, und diesen Weg zu gehen, hätte sich für mich angefühlt, als müsste ich meiner Protagonistin ins Gesicht sagen: »Du, tut mir leid – weil du nicht cis [= Gegenteil von trans] bist, habe ich leider keine Printversion für dich.«

Und das kann ich nicht machen. Ich kann nicht.

Gerade habe ich mir noch einmal die Absagen durchgelesen. In einer hieß es, man wäre sehr an mir als Autorin interessiert, wenn ich »meine eingängige Schreibkraft etwas massentauglicheren Themen schenke«.

Danach wurde ich noch wütender, und den Grund für diese Wut kann ich noch nicht einmal klar benennen. Am ehesten trifft es das, glaube ich: Massentauglich ist in der Regel das, was gesellschaftlich akzeptiert ist und was viele Menschen kennen. (Na ja, oder reine Sexgeschichten mit fragwürdiger Botschaft, aber um die geht es hier jetzt nicht.) Und die einzige Möglichkeit, etwas gesellschaftlich akzeptiert und es vielen Menschen bekannt zu machen, ist, sich damit zu befassen und darüber zu sprechen.

In der Literatur gelingt das meiner Meinung nach am besten, wenn man das »spezielle« Thema in eine lebendige Geschichte verpackt, statt ein »Erklärbär-Buch« daraus zu machen. Dann hat man die Chance, auch Menschen damit zu erreichen, die von dem betreffenden Thema nicht persönlich betroffen sind. Ich habe den Eindruck, dass manche Leute denken, eine Geschichte, in der ein Transmensch als Hauptfigur vorkommt, könnte ausschließlich von Transmenschen gelesen werden. Nach dieser Logik sollte Der kleine Prinz aber auch nur von Piloten gelesen werden, die schon mal in der Wüste abgestürzt sind. Und Krimis nur von Polizisten und Verbrechern. Und was Harry Potter betrifft …

Die E-Book-Angebote habe ich deshalb nicht angenommen, weil ich das Gefühl habe, dass ich dieser Geschichte, wenn ich sie schon nach außen bringen will, mehr schuldig bin als ein E-Book. Obwohl eines der Angebote sehr, sehr toll war und von noch tolleren Menschen kam, ging das einfach nicht für mich.

Und deshalb verlege ich auch dieses Buch 2016 selbst. Inklusive Printversion. Es wird eine Weile dauern, denn zuerst ist wie geplant Codewort: Puls dran, aber es wird kommen. Als grober Erscheinungstermin ist der Spätsommer/Herbst vorgesehen, während ich bei Puls hoffe, es bis zum Frühjahr zu schaffen.

An sich mache ich also nur etwas noch einmal, das ich 2016 ohnehin machen werde. Mit einem entscheidenden Unterschied: In Bezug auf diesen realistischen Roman ist es mir erstmals in meinem Autorenleben ernstlich wichtig, Leser zu gewinnen. Menschen, die sich vielleicht auf das Buch freuen; Menschen, die es lesen, kommentieren und verbreiten.

Codewort: Puls ist Georgs und mein Baby, viel mehr als SGBAS es jemals war, und ich glaube, ich würde heulen, wenn ich keine einzige Rezension darauf bekäme – aber es wäre auch dann noch meine Herzgeschichte, wenn kein Mensch sich dafür interessieren würde, und ich vermute, im eigentlichen Sinn verkäuflich ist dieser Roman nicht.

Bei dem realistischen Roman sehe ich das anders. Als Indie schaffe ich zwar garantiert keinen Bestseller oder auch nur etwas, das sich ernstlich gut verkauft – aber ich wünsche mir, dass dieser Roman seiner Aussage wegen zumindest in kleinen Kreisen bekannt wird. Dass Menschen, die auch nur im Ansatz ein Herz für ungewöhnliche Geschichten und Protagonisten haben, davon erfahren können und ich mich mit ihnen austauschen kann.

Und was ich mir nun eigentlich von diesem Post und euch erhoffe: Viele, viele Menschen sagten mir in den letzten Tagen, so etwas könne heutzutage nicht mehr ohne Facebook funktionieren. Dass ein Blog und Twitter für ein solches Vorhaben nicht ausreichen. Und ich fürchte, auch wenn es mir widerstrebt, dass diese Menschen recht haben. (Gegenmeinungen? Dafür bin ich wirklich offen.)

Ich hatte allerdings noch nie einen Facebook-Account und hatte auch nie vor, mir einen zu erstellen. Das »Freunde«-Ding auf Facebook ist etwas, womit ich nicht viel anfangen kann, und von der Privatsphäre-Politik fange ich besser gar nicht erst an. Georg hatte für kurze Zeit einen Account dort, war aber alles andere als glücklich damit und hat ihn letztlich wieder gelöscht.

Eine Möglichkeit wäre allerdings, einen reinen Autoren-Account anzulegen – das müsste ich sowieso, wenn ich Werbung machen würde, und letztlich ist ja auch das Berichten über das Projekt bereits als Werbung zu werten. Ich habe allerdings KEINE AHNUNG, wie das funktioniert. Also, das Anlegen werde ich hoffentlich noch schaffen, aber ich habe keinen Plan, wie man eine so genannte Fan-Page verwaltet, ob man darüber mit anderen interagieren kann (und wenn ja, wie), und, und, und. Ich weiß nicht mal, ob man sich überhaupt einen reinen Autoren-Account anlegen DARF, wenn man keinen Privat-Account hat und haben möchte.

Deswegen hier meine Frage: Gibt es unter euch jemanden, der bereits eine Fan-Page auf Facebook betreibt (egal ob als Autor_in, für einen Blog oder ein Buch), sich für mein Thema interessiert und Lust hat, mir das Ganze ein bisschen zu erklären und mich dabei zu begleiten?

Letzteres ist auch eine ganz allgemeine Frage: Gibt es unter euch Menschen, die ernsthaft und regelmäßig auf Facebook aktiv sind und sich vorstellen können, das Projekt zu verfolgen, Beiträge dazu zu teilen oder einfach ganz allgemein dort ein bisschen mit mir zu quatschen?

Wenn das der Fall wäre, würde es mir nicht so falsch vorkommen, dort aufzuschlagen, weil ich dort dann ja vielleicht tatsächlich Spaß haben könnte. Ich möchte nicht einfach eine Seite aus dem Boden stampfen und dann aggressive Werbung machen. Blindes Werben und krasse Selbstdarstellung kann und will ich nicht bieten.

In meinem Alltag gibt es zudem nach wie vor keinen Raum für groß angelegte Werbeaktionen, dafür habe ich weder genug Zeit noch genug Kraft. Aber dass das Teilen und Verbreiten mit und auf Facebook leichter wird – daran gibt es vermutlich nichts zu rütteln. Und ich denke, ein kleiner Kreis könnte auf jeden Fall erreicht werden, wenn es ein paar Leute gäbe, die mitmachen mögen.

Vielleicht habe ich mir da zu viel vorgenommen. Vielleicht falle ich damit richtig auf die Fresse, denn ich fand ja schon meine bisherigen Veröffentlichungen ziemlich stressig. *hust* Und mir ist natürlich bewusst, dass es auch schiefgehen kann. Dass sich vielleicht niemand findet, der das Buch lesen will, oder dass das Buch letztlich verrissen und total schrecklich gefunden wird. Aber dieses Risiko muss ich einfach eingehen, sonst komm ich ja nicht weiter.

Falls also jemand Lust hat, mir einen kleinen Crash-Kurs zu verpassen (Warnung: Ich werde mich DUMM anstellen) oder sich dort einfach mit mir auszutauschen, bitte melden! :) Dann probiere ich es wahrscheinlich mit Facebook.

Die einzige Bitte, die ich diesbezüglich habe, ist, dass mich niemand in Richtung »aggressive Werbung und Selbstdarstellung« zu drängen versucht; wenn ich das tun müsste, würde ich das Ganze direkt wieder hinschmeißen. Mehr als Interesse, Teilbereitschaft (äh?) und einfach ein bisschen Austausch wünsche ich mir nicht. Wenn dieses Buch zum Schluss mindestens zehn Leute kaufen und fünf davon es auf einer Plattform ihrer Wahl rezensieren, wäre das für mich schon ein Erfolg.

Falls es jemand bis hier runter geschafft hat: Tausend Dank! Ich freue mich wirklich über jede Meinung; auch kritische Anmerkungen sind jederzeit willkommen.

Was ich mache, falls es keiner bis hier runter geschafft hat oder allgemein einfach schon hier kein wirkliches Interesse da ist, weiß ich noch gar nicht. Das warte ich jetzt einfach ab.

Aktuell bleibt dieser Post wie gesagt eine ganze Weile – derzeit lesen Georg und ich Codewort: Puls noch ein allerletztes Mal als »Normal-Leser«, ehe es Mitte Januar in den Satz gehen soll, und zuvor werde ich vermutlich nichts fest entscheiden. :)

Kommentare:

  1. Ich habe für das Bildungs-LARP Projekt Exodus auch per Facebook und Twitter geworben. Letzten Endes hat Twitter gar nichts gebracht während Facebook sehr erfolgreich war. Wir haben dafür ein paar Euro investiert, so dass auch mir nicht bekannte Menschen mit den richtigen Interessen die Beiträge in die Timeline bekommen haben - in kurzer Zeit kamen so trotz absolutem Nischenthema gut 500 Follower zusammen und das Projekt fand sich bei Spiegel Online, The Verge und Gamestar ;) . Zugegeben, für die Presseerwähnungen war mehr Arbeit nötig, eine funktionierende Facebookpräsenz hilft aber massiv.

    Kann dir gerne meine Unterstützung anbieten. Bei Facebook können solche Seiten auch von mehreren Leuten administriert und gepflegt werden, so dass du da nicht alleine mit dem dir suspekten Dienst arbeiten musst ;) .

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    1. Zuallererst: Vielen lieben Dank, dass du dich gemeldet hast! :)

      Dass es so ist, wie du sagst, hab ich »befürchtet«/erwartet - dass man bei solchen Dingen ohne Facebook echt nicht weiterkommt. Aber wie schon im Post geschrieben, vielleicht habe ich ja auch tatsächlich Spaß dort, wenn ein paar Menschen, die ich der Nase nach kenne, mit dabei sind. :)

      Fragen, die sich bei mir ganz spontan ergeben, sind zum Beispiel:

      - Brauche ich einen »normalen« Account bei Facebook, um einen Autoren-Account eröffnen zu dürfen?
      - Kann ich mit dem Autoren-Account mit anderen interagieren oder dient ein solcher nur als eine Art Website, mit der ich aber auf anderen FB-Seiten nichts schreiben kann?
      - Welche Angaben muss ich auf einem Autoren-Account auf Facebook zwingend machen, welche lasse ich besser?
      - Inwieweit muss man eine solche Seite administrieren und pflegen? (Ich hatte an ein bis zwei Posts pro Woche gedacht, bzw. Posts halt dann, wenn ich auch tatsächlich etwas Neues zu berichten habe.)
      - Um welchen Betrag handelt es sich bei den »paar Euro«? Ist das ein einmaliger Festbetrag oder eine Art monatliche Rechnung? Das ist, denke ich, das Komplizierteste für mich - dass man so etwas machen muss, um überhaupt gesehen werden zu können, ist eigentlich im Moment das Einzige, was mir ernstlich suspekt ist. Ein einmaliger Betrag wäre kein Problem für mich, wenn es dann tatsächlich etwas bringt, aber eine Art Vertrag eher nicht - dazu kann ich meine finanzielle Situation zu schlecht im Voraus planen. Zumindest fristlos kündbar sollte das Ganze sein, damit ich mich darauf einlassen würde/das überhaupt könnte.

      Wenn du magst, können wir gern per Mail weiter schreiben, erreichbar bin ich unter alexandra_dichtler@web.de - es eilt aber nichts, ich warte auch geduldig auf Antworten, da ich selber oft alltagsbedingt relativ lahm bin. :)

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  2. ich denke ich kenne Minimum 4 Leute (mich eingeschlossen) die das Buch kaufen und auch lesen würden, jedenfalls wenn der Stil passt ;) Da ich gerade erst durch Dennis auf den Blog aufmerksam wurde kann ich da noch nicht viel zu sagen, außer: bekommen wir eine Leseprobe? *grins*

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    1. Immerhin kennst du die Einhornrakete ;) .

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    2. ist mir nach dem abschicken auch aufgefallen.

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    3. Wie cool, vielen Dank! =)

      Eine Leseprobe zu dem betreffenden Roman wird es auf jeden Fall geben, wenn ich es geschafft habe, »Codewort: Puls« endgültig auf den Weg zu bringen und dann beginne, das All-Age-Projekt richtig vorzustellen. :)

      Bis dahin kann ich die online verfügbaren Leseproben von »Schwester golden, Bruder aus Stein« und »Sein Artist« anbieten - einfach auf die Covers in der Sidebar klicken. :) Auf FanFiktion.de gibt es außerdem noch zwei ältere Geschichten von mir und eine Art Erlebnis-Tagebuch aus dem Herbst 2011 komplett zu lesen:
      http://www.fanfiktion.de/u/Schmalspurkreatur

      Beim hier geplanten Projekt bitte ich noch um etwas Geduld. :D

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  3. Tja, leider kommt man in so einem Fall vermutlich wirklich nicht mehr ohne FB aus. :/ Ich habe dort gleich 3 Seiten und könnte mir gut vorstellen, dich zu unterstützen! <3

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    1. Ja, gell. :/ Da muss ich wohl durch, aber ich denke, wenn ich ein paar Menschen kenne, wird es ja vielleicht auch ganz cool. :)

      Danke dir! <3 Wenn du magst, geb ich Bescheid, sobald ich es mal geschafft habe, mir einen Account dort zu erstellen. :) Über die Grundsatzsachen weiß ich nun schon ein bisschen mehr, aber ich bin echt für jede Meinung und Hilfe dankbar. <3

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  4. Hmmm... also, ich bin bei fb (zwar in der letzten Zeit nicht aktiv schreibend - was sich aber hofentlich in diesem Jahr auch wieder ändert - aber ich schau auf jeden Fall immer mal wieder rein), habe zwar keine "Seite" in dem Sinne dort, spiele aber auch mit dem Gedanken, mir eine einzurichten. Und würde mich tierisch freuen, dort von dir und dein "Zeug" lesen zu können.

    Äh und... Frohes Neues so ein bisschen verpätet (Hng, hier war ich auch viel zu lange nicht mehr, aber irgendwie bin ich im Moment mal wieder total motiviert...)

    LG von der unfugigen Alex ;)

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    1. Aww, ich freu mich voll, mal wieder von dir zu hören! :)

      Und wenn du dir auch eine Seite einrichten würdest, fände ich das extrem cool, dann könnten wir uns ja gegenseitig ein bisschen treten oder so. *hust*

      Dankeschön, dir auch! :D <3

      Die unfugige Alex und die schmalspurkreaturige Alex, so kann man das doch perfekt auseinanderhalten. :D

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  5. Mir fehlen gerade wirklich ein bisschen die Worte. -.- Der Roman ist super, wird wegen der sexuellen Orientierung des Protagonisten aber nicht genommen? Das ist ... richtig übel. :/ In was für einer Welt leben wir eigentlich? Ganz im Ernst, wenn sich um sowas solche Gedanken gemacht wird, ist es kein Wunder, wie wenig die Gesellschaft in den Griff bekommt. -.-

    Zum Thema Facebook:
    Ich habe einen Account, der unter meinem Pseudonym läuft. Und selbstverständlich würde ich gerne dort mit dir in Kontakt treten, schnacken und was wir sonst so an diversen Anlaufstellen machen (auf das es noch verwirrender für uns wird *hust*). Teilen und Kommentieren ist ebenfalls kein Problem, letzteres mache ich sowieso gerne und ersteres auch, wenn der Inhalt stimmt. :)

    Soweit ich weiß, kann man eine Autorenpage machen, wenn man einen Account hat - den braucht man auf jeden Fall dafür. So kenne ich es auch von einigen Poolys-Autoren, sie haben ihren Account und daran gekoppelt dann eine Seite zu den Schreibsachen. Wenn du dann auf Facebook bist, kannst du dir das ja alles in Ruhe anschauen. In dem Bereich kann ich nicht wirklich viel helfen, weil ich mir so eine Page noch nicht erstellt habe und auch nicht wüsste wofür. Macht für mich ohne Veröffentlichungen, etc. wenig Sinn.

    In eine Hardcore-Werbeschiene drängen kann dich ja sowieso niemand. Ich würde es mir anschauen, mich nicht vom Umgang abschrecken lassen (das ist nämlich schon einiges und du kannst auch gar nicht alles wahrnehmen, sobald du ein paar fleißige Schreiberlinge als Kontakte hast), aber erreichen tust du damit natürlich schon mehr als auf einem Blog wie hier, weil es einfach schneller geht. Auf Blogs kommt man ja meistens erst, wenn man den Menschen auf einer anderen Seite schon kennt und dann neugierig auf mehr ist.

    Mit Hilfestellung und co stehe ich in meinem Rahmen also gerne zur Seite, aber wie gesagt, ich bin absolut kein Profi und nutze meinen Autorenaccount auch nur so, wie ich meinen normalen Account nutze. Einfach ist es halt auch für Abstimmungen bezüglich Schreibtreffen und so.

    Ich hoffe, ich kann damit doch ein bisschen helfen. (Und dann könnten wir auch noch mal unkompliziert chatten. *g*)

    <3 <3 <3

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    1. Whoa, danke für deine ausführliche Antwort! <3

      Um die sexuelle Orientierung geht es zwar nicht - eine Transfrau kann genauso hetero-, bi-, pansexuell oder lesbisch sein wie jede Cisfrau auch; darum mögen manche Transmenschen auch den Begriff Transidentität lieber. Das erklärt meine Protagonistin aber besser als ich. :) Dennoch finde ich es krass und ich fürchte, auch was die sexuelle Orientierung betrifft, sind deutsche Verlage bei Jugendbüchern nicht unbedingt offener. Ich kenne zumindest kaum ein deutsches Jugendbuch, in dem eine homosexuelle Hauptfigur vorkommt. Als nette Nebenfiguren ja, aber die echten Protagonisten sind bislang schon meist sehr heteronormativ, was ich schade finde.

      Na ja, gut. Mach ich es eben selber. :D Es wird VIEL Stress für mich, mich in das alles einzufinden, das weiß ich jetzt schon - vor allem fürchte ich, wenn ich einen normalen Account einrichten muss, werde ich das mit den Privatsphäre-Einstellungen nicht richtig kapieren. Evtl. lasse ich einfach alles öffentlich, denn wirklich private Sachen möchte ich da ohnehin nicht einstellen im Moment. :)

      Dann - nerve ich dich (und alle anderen) einfach damit, wenn Puls im Satz ist, xae? :D <3

      Nochmals vielen Dank! <3 <3 <3

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    2. Gerne! <3

      Stimmt, ja, da habe ich mich falsch ausgedrückt, ich habe beim Schreiben auch an das Richtige gedacht, aber eben doof getippt. Transidentität trifft es gut, finde ich. Ja, generell sollte sich bei einigen Themen noch ein bisschen was ändern. *seufz*

      Hm, das mit den Einstellungen, also dass Posts nur Freunde sehen, geht aber eigentlich relativ einfach. Für solche Basics könnten wir nebenbei einfach mal skypen, dann kann ich auch selbst einfach auf meinem Account gucken, wie es geht. Du kannst ja auch erst mal eine private Seite machen und dann gucken, ob du eine Autorenpage überhaupt brauchst. Aber wie gesagt, frag da lieber jemanden, der mehr Erfahrung hat. ;)

      Klar. :) Ich freu mich schon aufs genervt werden. *g* <3

      <3 <3 <3

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    3. Herz! <3

      Dachte ich mir schon. :) Und mal schauen, ob wir eine Änderung noch miterleben. :/

      Also, ein privater Account allein bringt mir deshalb nichts, weil ich diesen Schritt ja eh nur für das Buch gehe - ich möchte also aktiv von dem Buch berichten, was ja als Werbung gewertet wird, und dazu wiederum brauche ich die Autorenseite. Insofern - es wird immer vordergründig um das Buch (bzw. die Bücher, wenn ich mit Puls schon etwas übe) gehen, sodass es eigentlich sogar egal ist, wenn der Normalo-Account öffentlich ist. :)

      Dann bin ich mal gespannt, wie wir das hinkriegen! :D <3

      <3 <3 <3

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    4. <3

      Ich hoffe es doch sehr. o.o

      Siehst du, diese Info hatte ich z.B. schon mal gar nicht. Ich dachte, dass ich auch so für was werben kann, wenn ich es nun auf meinem Autorenaccount ohne dranhängende Autorenseite erwähne, verlinke, etc., so wie ich das mit meinen Blogeinträgen z.B. auch mache.

      Das bekommen wir mit Sicherheit hin. :)

      Übrigens, zum Thema Benachrichtigungen bei neuen Blogeinträgen: Nun bekomme ich sogar Infos, wenn andere dir schreiben. o.o Es wird immer seltsamer. :D

      <3

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    5. Whee, und - siehe neuester Post. =) Hmm, jetzt frag ich mich, ob es mein Buch überhaupt noch braucht - aber da ich es jetzt schon angekündigt habe, zieh ich es einfach auch durch.

      Ich weiß gar nicht mehr, wo ich das gelesen habe - sobald ich es wiederfinde, schick ich dir mal den Link. :)

      Sooo, und Puls ist fertig - wenn du magst, ich bin zu allen Schandtaten bereit. :'D

      Ähm, Blogger? Blähungen? o.O xD

      <3

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  6. Hallo. [Hier die dumme Kuh namens Itsuka, die "Sein Artist" immer noch nicht bestellt hat, weil der Buchladen so unglaublich {hust} weit weg ist...]

    Der Post hat mich ehrlich gesagt auch verdammt wütend gemacht. Und ich kann deinen Zorn absolut nachvollziehen. Ich freue mich auf Codewort Puls - die Dinge, die ich darüber schon gelesen habe, waren so schön und gut und überhaupt - und was meine Wut momentan noch mehr verdeckt ist die Tatsache, dass da noch ein Roman ist, der darauf wartet, von mir gelesen zu werden. Und wenn du diesen Roman mit der transsexuellen Protagonistin veröffentlichst, kommt der direkt neben SGBAS, Artist und Puls. Oh ja. Bald kannst du ein eigenes Regal bei mir einnehmen, wenn ich auch noch Bittersüß ausdrucke. xD

    Ja. Ich kann gar nichts Produktives darauf antworten, und will dir eigentlich nur sagen: Ich bin da. Und ich würde dir auf Facebook folgen, all deine Bücher kaufen und Werbung machen, solange, bis alle meine Bekannten sie gelesen haben. ;)

    Liebe Grüße,
    Itsuka

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    1. Huhu du. <3 [Alter, ich bin manchmal schon zu faul, ein Getränk zu holen, das am anderen Ende des Tisches steht ...]

      Ähm, und - Herz! <3 Ich freu mich sehr, sehr darüber, dass du mir auf FB folgen würdest, dass du die Sachen überhaupt alle LESEN magst und sie auch weiterempfehlen würdest - und wenn mir so tolle Leute ihre Unterstützung zusagen, mach ich das nun einfach, sobald Puls endgültig im Satz ist. :) Ich denke echt, wenn ihr da dabei seid, wird mir das sogar Spaß machen. :)

      <3

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  7. Hallo Alex,

    beim Lesen Deines Posts mußte ich doch schlucken. Das so was im 21. Jahrhundert noch möglich ist, finde ich unfassbar. Ich habe SGBAS, zugegebenermaßen als e-book :), gelesen und "Sein Artist" wartet im Reader darauf, daß ich endlich Zeit zum Lesen habe, deswegen freue ich mich schon jetzt auf das, was 2016 von Dir kommen wird.

    Zu FB, ich weiß zwar nicht, ob das mit der Autorenseite ohne persönlichen Account geht, aber ich kann von meinem kleinen Nebengewerbe aus betätigen, FB hilft wirklich sehr.

    Wenn Du also bei FB aufschlägst, dann gib' unbedingt Bescheid, meine Likes und mein teilen Deiner Neuerscheinungen sind Dir auf alle Fälle sicher.

    LG und viel Erfolg bei Deinen Projekten
    Daniela

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    1. Liebe Daniela,

      wow, vielen Dank! :) Ich freu mich immer total, von Lesern zu hören, von denen ich bislang noch gar nichts wusste. <3

      Dass die Verlage so zurückhaltend sind des Themas wegen, hat mich auch geschockt. Denn auch wenn die Geschichte manchmal hart ist, ist sie insgesamt sehr lebensbejahend, und gerade das finde ich in Bezug auf das Thema wichtig. Dass das eben NICHTS ist, was in irgendeine stille Ecke gedrängt gehört. Umso cooler finde ich es, dass es doch ein solches Buch gibt - auch wenn es schade ist, dass es nicht meines war. :'D

      Ich danke dir nochmals sehr und gebe auf jeden Fall hier auf dem Blog Bescheid, wenn es so weit ist! :)

      Alles Liebe
      Alex

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  8. Liebe Alex,

    ich hab heute mal wieder bei ein paar Blogs aufgeholt und wollte nur sagen, wie unglaublich sch*** ich es von den Verlagen finde, dass sie ein Buch DESWEGEN ablehnen, und wie unglaublich toll ich es finde, dass du es aber schreibst und wichtig findest und dich nicht verbiegen lässt, und dass du ein ganz toller Mensch bist, und danke.
    Und dass ich mich total total drauf freue, und es ganz viel bewerben werde, auf Twitter UND Facebook UND meinem Blog.

    Alles Liebe,
    Laura

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    1. Huhu du Herz! <3

      OMG! <3 Ich freu mich sehr, sehr, sehr, vielen Dank! :)

      Ähm, das ist eine hirnlose Herz-Antwort, daher einfach noch mal: <3

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  9. Hey Alex,

    ich finde, es ist wirklich ein Armutszeugnis deutscher Verlage, das Buch deswegen abzulehnen. Im Englischsprachigen Bereich gibt es die Kategorie LGBT, darauf warte ich hier auch noch vergeblich - aber das sagt glaube ich relativ viel darüber aus, wie man auf dem Deutschen Markt zu dem Thema steht. Umso besser finde ich es, dass es jetzt auf eigene Faust durchziehen willst.

    Ich habe zwar noch keine Erfahrung mit einer Autorenpage, aber ich bin auf Facebook (relativ) aktiv und würde dich durch Interaktion gerne unterstützen.

    Gestern/heute habe ich SGBAS verschlungen und obwohl ich so gut wie nie Fantasy lese, fand ich es zirmlich gut und wollte es gar nicht aus der Hand legen. Demnächst folgt auf jeden Fall noch Sein Artist.

    Liebe Grüße
    Sam

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    1. Hallo Sam,

      erst mal ganz lieben Dank für deinen Kommentar! :)

      Ich glaube auch, dass da noch viel passieren muss/sollte - diese Vorsicht gegenüber Themen, die längst kein Tabu mehr sein sollten, deprimiert mich schon sehr. Und ich wünsche mir auch, dass eines Tages gar keine großen Erklärungen mehr in Büchern nötig sind, wenn Protagonisten trans oder in anderer Weise nicht dem Standard entsprechend sind, sondern man sie völlig ungezwungen einbinden kann - als wäre es nichts Spezielles, denn es IST nichts Spezielles.

      Ich freu mich total, dass du mich auf FB unterstützen möchtest und dass du sogar SGBAS schon gelesen hast - tausend Dank! :)

      Dann muss ich zusehen, dass ich das bald gebacken bekomme. =)

      Alles Liebe
      Alex

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