Freitag, 17. April 2015

Zwischenmenschliches in einer schnelllebigen Welt

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Manchmal ist das Leben extrem widerlich, zum Beispiel, wenn man plötzlich Angst um einen Angehörigen hat, während gerade erst eine Angehörige verstorben ist, und manchmal weiß man, dass Schlaf sowieso nicht drin ist, und dann kann man auch einen Projektbeitrag schreiben, den man aufgrund von ... allem schon gar nicht mehr eingeplant hatte und zu dem einem plötzlich dann doch jede Menge komisches Zeug einfällt, zum Beispiel zum Blogideekasten-Thema #19 (Zwischenmenschliches in einer schnelllebigen Welt).

Vorsicht, wirr (glaub ich), aber das zumindest kann ich aufs Fieber schieben, das ich (samt zugeschwollenem Hals) schon wieder habe. Andererseits, nein. Fieberlos klingen meine Einträge hier auch nicht durchdachter.

Fünf Gedankenhaufen:

#1 Relikt


Manchmal kommt es mir so vor, als wäre Trauer ein Relikt aus längst vergangener Zeit. Trauer um einen geliebten Menschen, der sterben musste. Trauer um eine Beziehung, die man gern fortgeführt hätte, der ehemalige Partner aber nicht. Trauer um die einstige Heimat, die man verloren hat. Trauer, das bedeutet Sehnsucht und Leid und Rückzug, manchmal auch für lange, lange Zeit – und lange, lange Zeit hat heute kaum noch jemand. Das Leben muss doch weitergehen, und schnell wird der Trauernde zu jemandem, der nicht ins Bild passt, der nicht funktioniert, der ja dauernd nur deprimiert in einer Ecke hockt, und was ist da das Naheliegendste?

Therapie, Baby. Und Tabletten. Was, du vermisst deine toten Angehörigen länger als zwei Wochen? Du bist depressiv. Es gibt doch so viel Schönes in der Welt, sei doch mal positiver, schau, ich kenne da einen tollen Therapeuten, die Ines, die Leni, die Vera und die Dominique sind totaaaal zufrieden mit ihm!

#2 Accessoire

Manchmal, da kommt es mir auch so vor, als wäre ein Therapeut für viele Menschen heute gar kein Arzt mehr, sondern eine Art modisches Accessoire. Das empfinde ich deshalb als besonders problematisch, weil er in der öffentlichen Wahrnehmung auch zuvor noch nie ein richtiger Arzt gewesen zu sein scheint, sondern jemand, zu dem man heimlich geht, der Dinge behandelt, die Tabu sind, die geheim bleiben müssen, für die man sich schämen muss.

Heute schämen sich viele Menschen nicht mehr dafür, zum Therapeuten zu gehen. Das finde ich gut. Weniger gut finde ich: Einige von ihnen prahlen geradezu damit. Mit ihren Therapiesitzungen, mit ihren Diagnosen, mit ihrem omnipräsenten »Mein Therapeut sagt [...]«, und Scheiße, das hat für mich nichts mit Enttabuisierung zu tun, das schafft für viele andere Betroffene, die nicht als aufmerksamkeitsgeil abgestempelt werden möchten, sogar neue Tabus. Weil sie so nicht sein möchten, weil sie nicht öffentlich seelenstrippen müssen wollen (ist das jetzt noch meine Muttersprache?), damit ihre Erkrankung anerkannt wird.

Wenn jemand sagt, dass er das Reizdarmsyndrom oder Rheuma oder Migräne hat, verlangt in der Regel niemand Details, bevor er die Erkrankung als bestehend annimmt. Wenn sich aber jemand öffentlich zu seiner psychischen Erkrankung bekennt, besteht oft regelrechte Sensationsgeilheit von außen. Als könne es nur denjenigen tatsächlich schlecht gehen, die mindestens einmal pro Woche ausführlich von den Ergebnissen ihrer letzten Therapiesitzung berichten.

Meinem Eindruck nach besteht an den Schicksalen hinter den öffentlich thematisierten Diagnosen aber eher selten (ich sage nicht nie!) ehrliches Interesse. Es scheint mehr ums Informiert-Sein zu gehen, vielleicht auch ein merkwürdiges Stück weit um Unterhaltung.

Manchmal kommt es mir so vor, als wäre das nicht mehr mein Planet.

#3 Irgendwo dazwischen

Und dann kommt es mir wiederum manchmal so vor, als wäre ich zugleich der am besten und schlechtesten an unsere schnelllebige Welt angepasste Mensch, den ich kenne. Soweit ich überhaupt behaupten kann, dass ich mich kenne.

Ich schreibe nicht gern öffentlich darüber (nicht aus Scham, sondern weil das Thema automatisch nicht ausschließlich mich, sondern auch Angehörige betrifft), aber ich habe zusammengerechnet gut ein halbes Jahr meines Lebens in der Psychiatrie verbracht. Nicht wirklich freiwillig, und arg weit gebracht hat es mich auch nicht, aber zumindest weiß ich, wie Therapien ablaufen können.

Die »Erkenntnisse« aus meinen Therapien waren für mich relativ belanglos.

Eine Erkenntnis, die mir völlig von selbst gekommen ist, bringt mir aber viel:

Abschiede fallen mir (meistens) vergleichsweise leicht, darüber habe ich hier schon einmal kurz geschrieben. Das Bewusstsein, dass Menschen mal da sind und mal nicht und dass es auch in den Nicht-da-Zeiten immer irgendwie weitergeht, ist so tief in mir verankert, dass es mich (meistens) einfach nicht gänzlich umwirft, wenn es zu Brüchen im zwischenmenschlichen Bereich kommt. Viel schwieriger ist es für mich, mich durch von Einseitigkeit oder Unverständnis geprägte Beziehungsleichen zu quälen, Zeit und Gefühle in etwas zu pumpen, das im Grunde gar nicht mehr existiert. (Vielleicht übertragen von: Der [zumindest mental und emotional] abwesende Angehörige ist okay, es geht schon auch ohne ihn irgendwie. Der aggressive, mit diversen bewusstseinsverändernden Substanzen vollgepumpte Angehörige ist ein Problem, und genauso der Angehörige, der zwar im Grunde da ist, aber die Erwartungshaltung hat, versorgt zu werden, statt zu versorgen. Details gibt es dazu wie immer nicht, aber ich denke, es reicht, um sich vorstellen zu können, was ich meine.)

Ich habe das Gefühl, dass sehr viele Beziehungen heute so funktionieren, nur dass viele Betroffene das gar nicht merken. Dafür braucht es auch gar keinen bestimmten Hintergrund – ich glaube zwar, einen zu haben, aber wer weiß, wie ich ohne ihn wäre. Vielleicht gar nicht mal so anders, was das betrifft.

Es war noch niemals so leicht, mit einer Vielzahl von Menschen schnell und (zumindest im Anfangsstadium) völlig ohne Reisekosten in Kontakt zu treten und zu bleiben, ganz gleich, wie weit sie von einem selbst entfernt wohnen. Man ist nicht plötzlich komplett isoliert, wenn man umzieht oder wenn man sich mit dem ehemaligen Freundeskreis verkracht. Und das ist irgendwie Segen und Fluch zugleich – denn ich habe das Gefühl, dass »Um einen geliebten Menschen kämpfen« inzwischen nicht mehr besonders gefragt ist. Wenn eine Beziehung endet, ob liebes- oder freundschaftstechnisch, ist das »Wir haben uns auseinandergelebt« und die Akzeptanz dessen oft die Variante der Wahl. Es könnte(n) ja schließlich noch ein besserer Partner oder bessere Freunde auf uns warten.

Und hier steige ich wiederum aus und komme nicht mehr mit. Ja, mir fallen Abschiede leicht – aber ein Mensch, der mir so viel bedeutet, dass ich mit ihm zusammenziehe, ihn heirate oder etwas anderes wirklich Großes mit ihm gemeinsam plane, muss auch einen Kampf wert sein, wenn es bröckelt. Bevor es zu einer einseitigen Beziehungsleiche kommt, um die ein Kampf nicht mehr lohnt, weil er einen nur kaputtmacht.

Zugleich glaube ich: Solche besonderen Beziehungen sind selten, und ein Mensch ist gar nicht fähig, mehrere von ihnen gleichwertig und gleich intensiv zu führen. Wir können nicht jedem Menschen, den wir mögen, einen so gigantischen Platz in unserer Welt zugestehen. Während aber in den sozialen Netzwerken eine hohe Anzahl an »Freunden« oder Followern alles zu sein scheint; während es irgendwie auch im RL zum guten Ton zu gehören scheint, viele gute Freunde zu haben.

Zusammenfassender Erklärungsversuch: Das kann nicht gut ausgehen. Zumindest nicht in allen Fällen. Weil vielen aber nicht bewusst ist, dass sie gar nicht allen diesen »Freunden« die gleiche Wertigkeit geben können (und umgekehrt), sind sie völlig von der Rolle und bitter enttäuscht, wenn ein großer Teil dieser Beziehungen plötzlich endet. Während andere allgemein nur mit den Schultern zucken, weil die Welt groß und virtuell problemlos erreichbar ist und Ersatz nicht lange auf sich warten lässt.

Ich bin irgendwo dazwischen. Ich kenne all das zu einem mal kleinen, mal großen Teil. Es trifft mich (meistens) nicht übermäßig hart, wenn eine zwischenmenschliche Beziehung zugrunde geht – aber es verstört mich, wenn Menschen es sogar im allerengsten Kreis munter so weit kommen lassen. Der engste Kreis ist, glaube ich, etwas, dessen Wert einem nicht in die Wiege gelegt sein muss. Den kann man auch von allein erkennen. Die größte Schwierigkeit dabei ist vielleicht, für sich selbst herauszufinden, wer dieser allerengste Kreis denn nun tatsächlich ist – und sich um diese Menschen auch dann zu bemühen, wenn es einfacher wäre, es nicht zu tun. Umgekehrt bedeutet das aber wiederum auch: Nicht jedem Menschen muss man nachlaufen, nicht jeden Menschen kann man halten. Und man ist kein egoistisches Arschloch, wenn man das für sich erkennt und annimmt.

#4 Wirklich so unfähig?


Tja, aber dann kommt es mir manchmal auch so vor, als wäre ich doch ein Arschloch. Vor allem Menschen gegenüber, die mir wichtig sind.

Wenn ich mich mit jemandem fest zum Chatten verabrede und mich ernsthaft und konzentriert mit ihm unterhalten möchte, kann ich nebenbei nichts anderes tun. Musik hören, das geht, ja, aber sonst nichts. Nicht konzentriert. Nicht so, dass ich was davon habe, und vor allem nicht so, dass ich dabei das Gefühl habe, den Menschen, mit dem ich mich gerade unterhalte, tatsächlich vor mir zu haben, ob virtuell oder real ist doch im Grunde egal. Ich kann nicht mal konzentriert mit zwei Personen parallel chatten, nicht so, dass ich beiden die gleiche Aufmerksamkeit zukommen lassen kann, es geht nicht, funktioniert nicht, bin ich eigentlich wirklich so unfähig oder geht das im Grunde allen Menschen so, nur dass sie es nicht zugeben?

Es irritiert mich, wenn ich merke, dass der Mensch, der sich gerade mit mir unterhält, nebenbei noch mehrere andere Dinge tut. Wenn mir der Mensch tiefergreifend wichtig ist, verletzt es mich sogar. Selbiges, wenn ich mit einem solchen Menschen am Tisch sitze und er sein Smartphone einfach nicht weglegen kann. Wozu sprichst du mit mir, möchte ich dann fragen, wozu sprichst du überhaupt mit mir, egal ob virtuell oder von Angesicht zu Angesicht, wenn du verflucht noch mal nebenbei noch mindestens zwei andere Gespräche brauchst?

Und das Schlimmste, das mit Abstand Schlimmste ist, wenn der Mensch, der sich gerade mit mir unterhält, plötzlich schreibt: Gibt Essen, Moment oder Bin kurz nebenan, Moment oder Ähnliches, und dann über eine halbe Stunde nicht mehr auftaucht, ohne sich noch mal auf irgendeine Weise bemerkbar zu machen, während ich da sitze und auf ihn warte, weil ich schließlich mit ihm sprechen möchte, und dann auch nichts anderes zu tun habe in der Zwischenzeit, weil ich schließlich mit ihm sprechen möchte, und dann warte und warte auf nichts und niemanden.

Und wenn ich Situationen wie diese andeute und dann zu hören oder zu lesen bekomme, mein Gegenüber sei halt multitaskingfähig, dann frage ich mich manchmal, ob diese Kontakte eventuell auch welche sind, die mir nicht wirklich guttun, und an sich ist das schon sehr arschlochhaft. Das Leben in unserer Zeit ist so. Letzten Endes kann niemand etwas dafür, dass ich da nicht hinterherkomme(n will).

#5 Nie vergessen

Es wird so oft von Online-Freunden und RL-Freunden gesprochen. Mache ich selber natürlich auch, ja. Als RL-Freunde bezeichne ich allerdings in der Regel auch Online-Freunde, deren reale Identität mir bekannt ist und mit denen ich mich bereits mehrfach offline getroffen habe. Darum geht es mir aber gar nicht – also nicht darum, wer die Bezeichnung RL-Freund »verdient« –, sondern darum:

Manchmal habe ich das krude Bedürfnis, die RL-Freunde mancher Online-Menschen in Schutz zu nehmen. Weil so viele Online-Menschen sagen, ihre Online-Freunde verstünden sie viel besser als ihre RL-Freunde, seien sensibler und herzlicher. Diese Erfahrung habe ich auch tatsächlich selbst schon gemacht. Aber: Reine Online-Freunde müssen auch viel weniger von unseren schlechten Eigenschaften aushalten. Die ganzen Reibereien, die sich im alltäglichen Umgang zwischen Menschen einschleichen und die man gar nicht verhindern kann, bleiben in reinen Online-Freundschaften meistens außen vor. Da sieht man vielleicht schon auch mal die echte Verzweiflung eines Menschen, aber eher selten die echten Wutausbrüche, das echte Ins-Wort-Fallen, den echten manchmal auch gelangweilten Gesichtsausdruck und so weiter.

Eine Wertung, ob RL-Menschen oder Online-Freunde einem näher sind, halte ich für falsch, das empfindet garantiert auch jeder Mensch anders. Aber ich glaube, dass RL-Menschen uns anders »erdulden« müssen als Online-Menschen, und möchte das bei meinen eigenen RL-Menschen auch einfach nie vergessen.

... So. Mir würde jetzt sicher noch mehr Zeug einfallen, mein Hirn ist gerade sehr ausspuckbereit, aber das sind nun knapp 2.000 Wörter Text, und damit soll es für diesen Tag und dieses Stichwort genug sein.

Beste Nacht, Welt!

Kommentare:

  1. Liebe Alex,

    wenn ich darf, würde ich da einfach gerne meine Unterschrift drunter setzen. Ich nehme mich allerdings gar nicht von vielen der negativen Dinge aus, die du ansprichst - aber mir ist klar, dass das, wenn ich es mache (und es ist selten, dass ich es mache), es schlicht falsch ist. Wie das an-drei-Orten/Gesprächen-gleichzeitig-sein-wollen. Wobei es bei mir eher so ist, dass ich das Handy in der Hosentasche lasse, wenn ich mit jemandem rede, es allerdings schon herausziehe, wenn ich eine Nachricht bekomme und kurz nachschaue. Es wird in meinem (sehr überschaubaren) Freundeskreis vor allem schriftlich kommuniziert und, auch wenn es ein Klischee ist, aber es könnte wichtig sein. Ist nicht immer nett von mir, aber nicht böse gemeint. Aber ich habe vollstes Verständnis, wenn es jemanden ankotzt.

    Insgesamt hast du einen wunderbaren Text geschrieben. Sehr ehrlich, sehr wütend, sehr nachvollziehbar. Ich finde es auch schlimm, dass man nicht mehr trauern... darf. Man soll doch bitte funktionieren und verdammt noch mal glücklich sein, dass man selbst noch am Leben ist, oder so. Manchmal will man aber nicht glücklich sein, dass man selbst noch lebt, aber dann ist man ja hochgradig depressiv und soll zum Therapeuten (und dann am besten dem ganzen Internet erzählen, was der rausgefunden hat). Aber manchmal ist man einfach traurig, weil die Oma/die Tante/der Großonkel gestorben ist, und das hat sich nach drei Tagen halt noch nicht erledigt. Dann ist die geliebte Person immer noch tot.
    Der Freund meiner Nachbarin ist vor anderthalb Jahren bei einem Autounfall gestorben - sie kann immer noch nicht arbeiten, ist immer noch krankgeschrieben. Nächsten Monat geht sie nach Australien, erst mal für ein Jahr, weil sie es zu Hause nicht mehr aushält, wenn alle sehr freundlich und verständnisvoll tun und sie das Gefühl hat, dass alle denken, sie solle sich nicht so anstellen, es wäre genug Zeit vergangen.
    Ich schweife ab - tut mir Leid.
    Jedenfalls wollte ich sagen, dass ich deinen Eintrag toll fand. Danke dafür.
    (Ahja, ich hab deinen Schal nicht vergessen! Sorry, falls der Eindruck entstand!)

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    1. Liebe Julie,

      tausend Dank! :)

      Es tut mir jetzt aber fast leid, dass der Text so wütend rüberkam - meine Stimmung war eher so »ORR«, aber bei echtem Zorn würde ich schon noch mal ganz anders abgehen. *gg*

      Bei der Smartphone-beim-Treffen-Sache gibt es in meinen Augen schon auch Abstufungen. So genervt bin ich nur dann, wenn das Smartphone halt echt in Dauergebrauch ist, während man sich eigentlich unterhält. Ab und zu mal draufschauen, eingehende Nachrichten checken oder auch Anrufe annehmen empfinde ich nicht als so störend; ich hab zwar selber kein Smartphone, aber wenn ich eine SMS bekomme oder das Handy klingelt, möchte ich ja auch wissen, was los ist. Weil es, wie du sagst, ja eben auch wichtig sein könnte. Richtig störend finde ich nur diese Symbiose Mensch-Smartphone, weil ich mich da einfach frage, wozu die Person sich dann überhaupt mit mir/uns trifft. Das schrägste Erlebnis diesbezüglich war für mich, wie jemand beim Essen fast seitlich vom Stuhl gekippt wäre, weil er links vom Platz besseren Empfang hatte. xD

      Aber alles in allem glaube ich trotzdem, dass ich hier die Person bin, die nicht passt. Es ist für die allermeisten normal, daueronline zu sein - ich bin eigentlich das Alien, nicht die Leute, von denen ich dann genervt bin.

      Deine Nachbarin kann ich voll und ganz verstehen. Mir ginge es nicht anders, wenn Georg plötzlich sterben würde. Manchmal will man nicht glücklich sein, das hast du perfekt ausgedrückt, finde ich. Und ich finde, in solchen Situationen muss man das auch nicht. Erst recht nicht nach so kurzer Zeit - und anderthalb Jahre sind kurz, wenn man einen so wichtigen Menschen verloren hat, auch wenn das Umfeld das nicht nachvollziehen kann.

      Nochmals danke und alles Liebe! :)

      (Und kein Stress, ich bin geduldig, und bis Herbst dauert es ja noch ein Weilchen. :))

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