Sonntag, 25. Januar 2015

Ein bisschen außerirdisch

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In diesem Sinne:

Dieser Eintrag beginnt mit einer (hoffentlich) seriösen Buchempfehlung, mündet dann in semiseriöse Neuigkeiten bezüglich einer eigenen Geschichte (mit starker Betonung auf semi) und endet in grenzdebil-dilettantischem Bilder-Spam.

Das Buch, um das es heute geht, ist Ich und die Menschen von Matt Haig.

Gelesen habe ich es schon im Herbst 2014, und darauf aufmerksam gemacht hat mich (ebenso wie auf Letztendlich sind wir dem Universum egal) Lexi – Ich und die Menschen hatte ich dann allerdings zuerst, und jetzt liegt es gerade bei ihr. Sie hat es aber vorhin für mich abfotografiert, damit ich hier ein Bild davon zeigen kann, vielen Dank dafür!

Cover: © dtv

Der Klappentext:

In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?

© dtv

Der Buchtrailer von dtv: Klick!

Und falls ihr nach diesem Trailer glauben solltet, Ich und die Menschen sei vorrangig ein Ratschläge-Buch für idealistische Gutmenschen: Nein. Wirklich, dem ist nicht so. Das Buch besitzt von Anfang bis Ende einen wundervoll grotesken und dabei trotzdem wahnsinnig niedlichen Humor. Ich empfehle dieses Buch allen Menschen, die gern mal wieder vor Lachen fast vom Sofa fallen möchten – und die nichts gegen eine Prise Science-Fantasy haben.

Und irgendwie bin ich wahnsinnig froh, dass ich selber der Science-Fantasy seit einiger Zeit so verfallen bin, weil ich mich sonst für dieses Buch vermutlich gar nicht übermäßig interessiert hätte. Vielleicht hätte ich es irgendwann gelesen, aber so ein Muss-ich-haben-Ding wäre es wahrscheinlich nicht geworden.

Schon schräg, wie man sich da verändern kann. Noch vor knapp eineinhalb Jahren war ich regelrecht geschockt, als die Protagonisten von Codewort: Puls sich erstmals in meinen Kopf geschlichen hatten. Ich wollte keine Science-Fiction-Geschichte schreiben, absolut nicht. Damals kannte ich allerdings noch nicht mal wirklich den Unterschied zwischen klassischer Science-Fiction und Science-Fantasy und dachte, da müssten zwingend irgendwelche ausgefeilten technischen Erklärungen rein. War dann aber gar nicht so. Und weil Douglas und Suey (inzwischen eingebürgerte Kurzform für Su'e-Vid) sich beharrlich geweigert haben, zu verschwinden, habe ich die Geschichte dann letzten Endes doch geschrieben.

Anfang November hatte ich den ultimativen Schreibflash dazu, Ende November dachte ich dann, der ganz große Rausch wäre vorbei – und Ende Dezember kam der noch größere Rausch und ich konnte die Geschichte in Rohversion schon fertigstellen. Bislang war ich bloß zu faul, das zu bloggen. Stilistisch ist das, glaube ich, die beste Rohversion, die ich je zustande gebracht habe; ich lasse die Geschichte jetzt aber trotzdem noch eine Weile ruhen, ehe ich mich an die Überarbeitung mache.

Ein Bild der beiden Hauptcharaktere mag ich aber gern schon mal hier haben, weil ich das (bzw. die, eigentlich sind es zwei) ziemlich gelungen finde (auch wenn das rechte Auge bei beiden nicht hundertprozentig passt):

SUEGLAS! \o/

Auch da habe ich mich verändert. Früher mochte ich es überhaupt nicht, Bilder von Charakteren herzuzeigen, solange die Geschichte selbst nicht zugänglich war. Im Moment weiß ich aber noch gar nicht, was ich mit der Geschichte später mache – den allermeisten Leuten dürfte sie zu schräg sein, und wem sie nicht zu schräg ist, der stört sich wahrscheinlich auch an vorherigen Bildern nicht.

Ähm, das war jetzt aber noch nicht der grenzdebile, dilettantische Bilder-Spam (hoffe ich). Der kommt erst jetzt. Denn irgendwie bin ich momentan durch das alles allgemein ein bisschen außerirdisch und musste darum, als meine Ma mir neulich ein Ü-Ei schenkte und ich ein Alien rausbekam, das hier produzieren (ich hoffe, es wird nicht noch schlimmer):



Kommentare:

  1. <3 <3 <3 <3 <3

    Ich bin voll froh, dass du das Buch erst gelesen hast, weil ich nicht weiß, ob ich es je selbst gekauft hätte o.o
    Und es ist SO unendlich toll <3

    Und alles andere ist sowieso unendlich Herz <3

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    1. <3 <3 <3 <3 <3 <3

      (Ich werde von Kommentar zu Kommentar geistreicher.)

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