Mittwoch, 19. Juni 2013

Eine Stunde hat 20 Minuten. Oder?

GD

Wie schnell doch die Zeit vergeht! Schon wieder war es an der Zeit, eine MRT anzuberaumen. Und dieser Raum ist wörtlich zu nehmen, sowohl im räumlichen als auch im zeitlichen Sinne.

Der räumliche Aspekt liegt auf der Hand – im Normalfall wird der Ortswechsel mit der DB vollzogen; das Abnorme (haha) war, dass der Termin auf den 18. Juni 2013 datiert worden war und es an diesem Tag bei uns volle 36 °C hatte. Angesichts der Gluthitze zogen wir es vor, mit dem Taxi zu fahren; der finanzielle Aspekt war uns in dieser Ausnahmesituation egal.

Die zeitliche Komponente ist in der Praxis, in der wir notgedrungen bereits etliche Stunden unseres Lebens verbracht haben, auch nicht allzu schwer zu erraten.

Auf unsere Nachfrage, wie lange die geschätzte Wartedauer betragen würde und ob es sinnvoll wäre, noch etwas trinken zu gehen, haben wir die Antwort »ungefähr 20 Minuten, maximal eine halbe Stunde« erhalten. Daraufhin erklärten wir uns bereit, im 7. Stock des Ärztehauses zu verharren, denn es ist auch schon vorgekommen, dass wir für eine Aufzugfahrt bei entsprechend vielen Zwischenstopps über fünf Minuten gebraucht haben.

Wir warteten und warteten und warteten. Nach über einer Stunde kam ich dann endlich dran – hurra!

Nach der Untersuchung war die Wartezeit etwa um die Hälfte kürzer, was bei der vorherrschenden Temperatur trotzdem noch lang genug war. Insgesamt ging es im Direktvergleich zu anderen Terminen zwar immer noch relativ zügig, doch die Temperatur schien die Zeit (trotz vorhandener Klimaanlage, die nur wenig brachte) wie Kaugummi in die Länge zu ziehen.

Aber: Der sehr freundliche Radiologe teilte uns bereits vor Erstellung des schriftlichen Befunds mit, dass sich keinerlei Veränderungen zu den Voraufnahmen ergeben haben. Nach der ganzen stressigen bzw. heißen Prozedur war ich überglücklich über dieses Ergebnis (noch mehr, als das ohnehin der Fall gewesen wäre).

Danach gingen wir zur Feier des Ergebnisses mexikanisch essen und Cocktails trinken, zum Abschluss gab es noch ein Eis, und schließlich waren wir gestärkt genug, um den Rückweg mit der DB zu wagen (und zu überstehen).

Fazit: Alles ist gut gegangen!

Kommentare:

  1. Ich wusste es ja schon, aber ich freu mich nochmal, dass sich nichts verändert hat ♥
    Schön, dass ihr auch die Hitze überstanden habt und der Tag einen schönen Ausklang hatte!

    Ganz viel ♥♥♥
    Lexiiii :)

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    1. Daaaaaaaaaaaaankeeeeeeeeee! <3 <3 <3

      Ganz viel <3 <3 <3 zurück!

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  2. Super, dass die Untersuchung gut gelaufen ist. Das freut mich zu lesen. Und der Tagesabschluss klingt sehr lecker! Die Hitze, ja - damit haben wir alle im Moment zu kämpfen. Hoffentlich wird's bald kühler.

    Was mich gerade sehr irritiert: Was ist mit eurem Blog geschehen? Unter der normalen Adresse nicht mehr erreichbar, neues Design, anderer Titel - irgendwie ist das total an mir vorbei gegangen. Seit wann? o.o

    Viele liebe Grüße!

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    1. Dankeschön, ich freue mich, dass du dich freust! :-)

      Was mit dem Blog passiert ist, hast du ja inzwischen im vorigen Post gelesen. :-)

      Viele liebe Grüße zurück!

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  3. Oh, Georg! Das sind ja tolle Nachrichten! :) Ich freu mich so!

    Dass ihr euch n' Taxi gegönnt habt, kann ich verstehen. Bei 36 Grad ist's in den stickigen Zügen echt kaum auszuhalten, zumal alle am ölen sind wie bescheuert und es entsprechend riecht. Nee!
    Aber was ich echt witzig finde: Cocktails bei dem Wetter? Wagemutig, ich wäre ja direkt nach dem ersten Schluck betrunken gewesen. :D
    Aber wer so gute Nachrichten bekommt, der traut sich auch was. :)

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    1. Dankeschön, ich freu mich auch sehr! :-)

      Hehe, ich habe ja ausreichend zum Alkohol gespeist, und Alex ist selbst mit leerem Magen überdurchschnittlich trinkfest. :D

      Liebe Grüße! :-)

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