Sonntag, 27. Januar 2013

Daniel – oder: »Nää! Auf dem Bild seh ich ja total weibisch aus!«

AD

Nach langer Überlegung möchte ich euch heute Daniel vorstellen, Joes ziemlich besten Freund, obwohl er in keiner der bislang auf FanFiktion.de geposteten AURA-Geschichten vorkommt.

Gestern haben mich die vielen tollen Zeichnungen auf Lexis Blog nämlich inspiriert, einen gehirninternen Schnappschuss von Daniel und Joe aufs Papier zu bringen, der am Samstagmorgen kurz vor sechs entstanden ist – nach einer am Küchentisch durchgequatschten Nacht.

Die Grundzüge:
 
»Nää, mein Make-up ist doch voll verschmiert!«

Daniel schaut müde, aber direkt in die Kamera. 

Warum ziemlich bester Freund? Weil Joe Daniel zwar seinen besten Freund nennt, Daniel diese Bezeichnung aber umgekehrt noch nie benutzt hat. Nicht, weil er Joe nicht ebenso mögen würde, sondern weil Daniel eben Daniel ist.

Ich hoffe, ich kann euch ein paar wissenswerte Dinge über ihn verraten, ohne bezüglich seiner Debütgeschichte Kupferroter Mond (und weiterer Geschichten mit ihm) zu spoilern:

Daniel ...

... ist am 30. Januar 1989 geboren.

... ist 1,80 Meter groß.

... wiegt 71 Kilogramm

... hat kupferrote Haare und hellblaue Augen.

... ist leicht am Atheismus zweifelnder Atheist.

... ist in Berlin geboren, mit zehn Jahren in die USA und vor Kurzem wieder zurück nach Berlin gezogen, wo er aktuell mit Joe in einer WG wohnt.

... hat bis vor knapp einem Jahr Tiermedizin und parallel dazu Informatik studiert, beides aus Gründen, die spoilern würden, jedoch nicht abgeschlossen. Joe würde ihn gern dazu bringen, seinen IQ ermitteln zu lassen; Daniel sträubt sich aber hartnäckig dagegen.

... hört gern Klassische Musik (Barock, Frühklassik, Wiener Klassik) sowie 80er-Jahre-Pop.

... ist in Bezug auf soziale Kontakte absolut unbeholfen. Small Talk und Flirtversuche lassen ihn verzweifeln; wenn man ihn aber einige Zeit lang kennt und er aufgetaut ist, kann man lange, tiefgründige und auch lustige Gespräche mit ihm führen.

... nennt sich selbst einen elenden Psychosomatiker, weil sein Körper auf emotionalen Stress mit heftigen Migräneanfällen, Übelkeit und Bauchschmerzen reagiert.

... hat etwas getan, das nicht jeder getan hätte – und sich damit Joes ewige Dankbarkeit, Loyalität und Freundschaft gesichert.

... glaubt aber von sich selbst, diese Freundschaft nicht wert zu sein. Er hat dafür sogar Gründe, die theoretisch nachvollziehbar sind, die für Joe aber nicht zählen – »weil, du hast ja zum Schluss das Richtige gemacht, und ohne dich wäre alles immer noch die totale Katastrophe.«

... macht jedes Mal Dosenravioli für Joe, wenn dieser traurig ist – das einzige Gericht, das er kochen kann. 

Zwischenstand:


Wenn ich mit Daniel und Joe arbeite, bin ich meist in einer Stimmung, die Philipp Poisels Version des Peter-Fox-Songs Schwarz zu Blau perfekt einfängt:

 

So. Ihr habt es bereits gesehen: Glücklich war Joey nicht darüber, am frühen Morgen mit leicht verschmiertem Make-up und ungestylten Haaren abgelichtet zu werden. Außerdem findet er, er sähe auf dem Bild »total weibisch« aus – was nun mal das Risiko ist, wenn man eine magentafarbene Sweatjacke und farblich darauf abgestimmtes Augen-Make-up trägt. (Und zugegeben, ich besitze wenig Talent, wenn es um das Übertragen von gehirninternen Fotos auf gehirnexternes Papier geht. Ähem.)

Daniel sieht man an, dass er hundemüde war; er macht sich aber nicht so überdimensional viel aus seinem Aussehen wie sein ziemlich bester Freund. Und weil es in diesem Eintrag ja in erster Linie um ihn geht, hier leicht verschwommen und typisch Morgenfoto: 

Das Endergebnis:

Kommentare:

  1. Awww, das sieht doch ganz prima aus!
    Joey, lächeln! Nimm's mit Humor ;)
    Hmm, Daniel ist interessant. Ich wollte früher ja auch immer Tiermedizin studieren, aber Informatik kann ich nicht, dazu bin ich zu blöd *gg*
    Also, Daniel, ich freue mich darauf, dich näher kennenzulernen!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Aww! Dankeschön! *__*

      Joey lacht schon wieder (nachdem er heute Morgen noch ziemlich gejammert hat), aber ich muss sagen, dass ich ihn auch verstehe – ich steh auch nicht so darauf, fotografiert zu werden, wenn ich zum Davonlaufen aussehe. :D

      Daniels Reaktion. :D So herrlich. :D

      Daniel: *starrt auf deinen Kommentar*
      Joe: »Sag halt irgendwas zu ihr!«
      Daniel: »... Hallo.«
      Joe: »Doch nicht Hallo!«
      Daniel: »Warum nicht? Du hast gesagt, Hallo geht immer!«
      Joe: »... Ja, gut, stimmt. Hallo passt schon, denk ich.«

      Hihi. :D Allzu gesprächig ist er nicht, aber das muss er ja auch gar nicht sein. Ich hab ihn lieb, so wie er ist. :)

      Löschen
  2. Oh, Hilfe. Ich zerfließe in Neid: du kannst deine Figuren auf's Papier bringen. Bildlich! Oh, Mann! Das ist mir bisher NIE, NIE, NIE gelungen und...huch... Joey..du siehst wirklich SEHR feminin aus! o.O Holla, die Waldfee!

    Ich mag ja den Namen Daniel, und das Jahr 1989. Und kaputte Lebensläufe. Und das Lied.
    Ich bin seeeehr gespannt!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hihi, die Frage ist nur, WIE es mir gelungen ist. :D Joe jammert ein Stück weit völlig zu Recht – in echt sieht er schon ein bisschen männlicher bzw. jungenhafter aus, als ich es zeichnerisch hinkriege.

      Joe: »Genau! Und Punkt!«

      Eine Rolle spielt natürlich noch, dass er sich die Haare neulich ein Stückchen geschnitten hat, sie sind jetzt nur noch schulterlang, und zudem hat er momentan eine rötliche Tönung drin, die sich gerade rauswäscht. Diese Faktoren und mein mangelhaftes Talent sorgen dafür, dass er auf dem Bild wirklich arg feminin wirkt. ;)

      Ich freu mich, dass du gespannt bist! <3 <3 <3

      Löschen
  3. Bilder - was würd ich dafür geben, auch nur 1/3 dieser zu-Papier-bring-Kunst zu beherrschen. Ich würde sooo gerne meine Figuren zeichnen können.

    Sehr interessanter Eintrag, ich bin auch schon sehr neugierig auf Daniel.

    Und jaaah, Joe sieht definitiv sehr feminin aus. ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Joe: »Manno! Nicht mal du hältst zu mir, obwohl du mich schon richtig gesehen hast! Ich hab das zwar heute Morgen schon gesagt, aber: Ich kann doch auch nichts dafür, dass die Fotos aus unserer Realität in eurer nicht sichtbar sind! Und dass Alex nicht zeichnen kann!

      Auf Daniel musst du auch wirklich gespannt sein, er ist nämlich der intelligenteste Mensch auf der Welt. Also, der intelligenteste Mensch auf der Welt, den ich kenne. Wenn mein Computer nicht funktioniert, weiß er immer sofort, warum – und er kann so ziemlich alles hacken, was es auf der Welt so zu hacken gibt, aber das macht er natürlich nicht.

      Ganz liebe Grüße! Ich bin natürlich nicht sauer auf dich, weil du das mit dem femininen Aussehen gesagt hast, da bin ich nicht nachtragend oder so.«

      Na, was für ein Glück. :D

      <3 <3 <3

      Löschen

 
Images by Freepik