Dienstag, 4. Dezember 2012

Wo alles begann

GD

Wirklich begonnen hat unsere Beziehung zwar nicht hier, sondern an unserem früheren Arbeitsplatz, doch auf dieser Mauer im Ulmer Heigeleshof haben Alex und ich im Januar 2007 sehr viel Zeit miteinander verbracht, weil wir weder in ihrer WG, noch in meinem Ausbildungswohnheim zu zweit willkommen waren und uns regelmäßig dumme Sprüche anhören mussten:

Unsere Mauer

Wir haben meistens ziemlich gefroren, wie es der Januarwitterung gebührt, aber für Cafés oder Bars hatten wir damals (erstes Lehrjahr als Bürokaufleute) kaum Geld, sodass die Mauer in der Nähe der Haltestelle Theater (von wo aus wir beide problemlos nach Hause kamen) zum Ort unserer Wahl wurde.

Wir nennen sie immer noch unsere Mauer und besuchen sie, wann immer wir in ihrer Nähe unterwegs sind, meist nach Arztterminen oder Treffen mit ehemaligen Kollegen.

Obwohl unsere Herzen an dieser Mauer hängen, hat sie uns damals schon bald nicht mehr ausgereicht. Das war ein Grund, warum wir im Februar 2007 nach nur einem Monat Beziehung zusammengezogen sind – aber natürlich nicht der einzige!

Kommentare:

  1. Allerawwigstes Aww! *.*

    <3 <3 <3 <3

    Da haben wir mal McDonald's-Essen gegessen und das ist dann ganz kalt geworden. :D

    :-* :-* :-* :-*

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  2. ♥ Das ist ja bezaubernd. Ich glaube, jedes Paar hat solch eine Mauer. ♥

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  3. Sehr romantisch - auch wenn ich mir die Kälte im Januar sehr gut vorstellen kann. ^^

    Zusammenziehen nach einem Monat ist wirklich früh - aber in eurem Fall definitiv kein Fehler gewesen. Dass man euch zusammen nicht akzeptiert hat, schockiert mich im Übrigen. Kann man die Leute nicht einfach in Ruhe lassen? ...

    Danke für einen Einblick in eure anfängliche Beziehung. :)

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    1. Weil Georg nicht mehr tippen kann und die Antwort länger werden würde (bzw. wird), bekommst sie einfach von mir. :)

      Wir haben echt sooo was von gefroren - aber das war es uns wert. :)

      Stimmt, ein Monat ist keine lange Zeit und wirklich sehr früh für ein Zusammenziehen. Wir hatten aber den Vorteil, dass wir schon vorher einige Monate lang eng befreundet waren und uns gut kannten - und im ersten halben Jahr hatten wir in der Wohnung auch getrennte Zimmer für den Fall, dass die Beziehung schiefgeht. Ein weiteres Zusammenwohnen als Freunde hätten wir uns auch in dem Fall vorstellen können. :) Später wurde dann mein anfängliches Zimmer zum Arbeitszimmer (mit den Möbeln, die wir immer noch haben und die ihr, also du, Sven und - raven -, ja kennt ;)), Georgs Zimmer zum gemeinsamen Schlafzimmer.

      Zum Teil ist es heute noch so, dass wir blöd angemacht werden. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft mich schon Leute gefragt haben, wieso ich »ausgerechnet einen Behinderten genommen« habe - da fällt einem dann schon die Kinnlade runter. Zumindest mental, verbal kann ich recht schlagfertig auf so was reagieren. Nerven tut es natürlich trotzdem. :/ Ich frage mich, ob solche Leute ihre Partner im Krankheitsfall einfach ins Heim stecken und was Neues anfangen würden. o.o

      Solche Erinnerungen werden wahrscheinlich noch häufiger auf dem Blog landen - es ist schon erstaunlich, was einem so alles wieder einfällt, wenn man erst mal angefangen hat, verschiedene Dinge zu erzählen. :)

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